Bloß nicht verpassen – Konzerttipps für September

von Konzerthaus Berlin 3. September 2026

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KHO-Geigerin Karoline Bestehorn im Gespräch mit KHO-Cellist Alexander Kahl © Simon Pauly

WORAUF WIR UNS IN DEN NÄCHSTEN WOCHEN BESONDERS FREUEN

Anspannung, Freude & Genuss

Geigerin Karoline Bestehorn freut sich auf das erste Konzert des Konzerthaus Kammerorchesters in dieser Saison mit Werken von Grieg und Tschaikowsky. Das von den Musikerinnen und Musikern künstlerisch und organisatorisch selbst auf die Beine gestellte Ensemble leiten unsere Ersten Konzertmeisterinnen – am 17. September  ist Suyoen Kim an der Reihe.

„Unser Kammerorchester besteht seit über 15 Jahren und wir sind sehr froh, diese Form des Musizierens praktizieren zu können. Für uns Musikerinnen und Musiker ergibt sich so eine Möglichkeit, auf ganz intime und subtile Weise miteinander in Kontakt zu treten, aufeinander zu hören und zu reagieren. Jede und jeder Einzelne ist dabei so wichtig! Nach jedem Konzert treffen wir uns alle in der Kantine, stoßen auf das gelungene Konzert miteinander an, die Stimmung ist ausgelassen und herzlich. Wir brauchen eben drei Dinge: Anspannung, Freude und Genuss!“

KONZERT FÜR SCHLAGWERK & AUFLAUF

Schlagwerk Voermans

Wer immer schon mal einen Blick in den Alltag eines Musikerhaushalts werfen wollte, sollte sich ein Konzert am 25. oder 26. September im Werner-Otto-Saal in den Kalender eintragen, empfiehlt unser Solo-Pauker Mark Voermans. Dann spielen seine Frau Maren und er (aka Schlagwerk Voermans) zum ersten Mal ihre „Drumcom – Ein Abend bei den Voermans“:

„Dabei steht „Drum“ für unser Instrumentarium, in diesem Fall Marimbaphon und Vibraphon – also Schlagwerk – und ‚Com‘ für Komödie. Wir führen ein kleines Drama um den alltäglichen Wahnsinn auf, der entsteht, wenn ein eingespieltes Ehepaar Gäste zum Dinner eingeladen hat. Die vertrauten, manchmal absurden Routinen, die da entstehen, haben wir mit Rhythmus, Witz und Timing zu klassischer Musik verschiedener Epochen choreographiert. Es wird geschnippelt, gerührt, gewürzt, der Auflauf in den Ofen geschoben, der Tisch gedeckt... auch Alltagsgegenstände zum Einsatz, von Leiter und Besen über Gläser bis zur Spülbürste. Außerdem haben wir zum Beispiel ein Bottlephone aus gestimmten PET-Flaschen gebaut. Szenische Elemente und Musik gehen ineinander über und ergänzen einander. Ich freue mich sehr, dass es jetzt endlich losgeht, denn die Vorbereitung, bei der uns der Regisseur Dirk Engler begleitet hat, war ein wirklich langer Prozess.“

Premiere Hyperorgel

Dramaturg Johannes Schultz erwartet „mit großer Spannung“ das Eröffnungskonzert des Festivals für automatisierte und zeitgenössische Orgelmusik AGGREGATE am 30. September:

„Gemeinsam mit Marion Wörle und Maciej Śledziecki, dem Berliner Orgelduo gamut inc, schlagen wir in unserer Orgelreihe nämlich ein neues Kapitel auf! Die Konzerthaus-Orgel wurde über die Sommerpause zur ‚Hyperorgel' umgerüstet. Erstmals lässt sich das Instrument über eine MIDI-Schnittstelle direkt per Computer ansteuern. Von den tiefsten Pedalbässen über alle 74 Register bis hin zu Spezial-Effekten, wie Tremulanten, Winddrossel und Kuckuck steht Künstler*innen mit unserer Jehmlich-Orgel künftig eine Art riesiger analoger Synthesizer zur Verfügung. Ich freue mich, dass gamut inc bei AGGREGATE bereits erste Kompositionen präsentieren wird, die im Rahmen ihrer Residenz bei uns entstanden sind. Zusätzlich werden sie die ‚Hyperorgel' mit ihren winddynamischen Modularorgeln BLACK SQUARE noch um eine räumliche Dimension erweitern.“

Weiterleitung

Für diese Veranstaltung erhalten Sie Tickets nicht über unseren Webshop. Sie werden daher auf eine externe Seite des Veranstalters weitergeleitet. Falls Sie Buchungen auf konzerthaus.de nicht abgeschlossen haben, verfallen diese nach 20 Minuten.

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