14.00 Uhr
Espresso-Konzert
Musikalisch findet sich dies in dem rhythmisch markanten, bedrohlich bohrenden Thema im „Tanz der Ritter“ wieder.
Der Abschied fällt uns schwer.Wir hoffen, dass sie bald wieder zu Gast sind am Gendarmenmarkt! Hier geht's Backstage mit Lucas & Arthur Jussen Fotos: Martin Walz
Beim Lesen dieser Texte schwingt die Sehnsucht nach Licht und Wärme, nach menschlicher Nähe und vor allem nach Frieden mit – eine Sehnsucht, die auch uns nach den schrecklichen Ereignissen der jüngsten Gegenwart wieder sehr vertraut geworden ist.
Früher habe ich sogar alles selber gemacht – das Schilfholz Arundo donax gespalten, façonniert, geschliffen, bewässert, den Mond angeschaut, das rote T-Shirt, mit dem beim letzten Mal alles super geklappt hat, wieder angezogen.
Vor allem in den Ecksätzen, die von Bartóks Volksmusik-Forschung inspiriert wurden, klingt die vergangene barocke Welt an – wenngleich im ersten Satz, in dem der tänzerische Fluss durch rhythmische Verschiebungen immer wieder gestoppt wird, jazzartige „blue
No. 9 („Tirana“) für Ensemble (UA) Sieben Sätze aus dem „Kleinen Meertagebuch“ von Hans-Eckardt Wenzel für Gesang, Blechbläser und Schlagzeug Das Licht geht – Ich begreife niemals – Rundtanz – Vergib nicht dem Regen – Aus der Fuge – Cadenza – Dann war da wieder
Voller Feuer platzt bei Mendelsohn der erste Satz heraus und vermittelt sogleich ein Gefühl jugendlicher Dringlichkeit, das uns im Verlauf des Stückes immer wieder begegnen wird und seinen Reiz ausmacht.
Rezitativ (Evangelist) „Und die Hirten kehrten wieder um“ 35.
Er entsteht bei manchen viel spielenden Profis, wenn das Instrument immer wieder an derselben Stelle links unter dem Kiefer auf empfindliche Haut trifft. Das kann zu Entzündungen bis hin zu einer Wunde führen.
Das 21-köpfige Streichorchester ist demokratisch organisiert und arbeitet ohne feste*n Dirigent*in, holt sich aber immer wieder künstlerische Partner*innen an Bord.
Da ihm aber immer wieder die Instrumentalsolist*innen fehlten, arbeitete er viele Stücke zu Cembalokonzerten um, um deren Aufführbarkeit zu gewährleisten, indem er sich kurzerhand selbst ans Tasteninstrument setzte.
Hatte sich nach den schlimmsten Jahren des stalinistischen Terrors in den 1930er Jahren der Druck des Regimes während des Krieges etwas gelockert, zog Stalin die Zügel nach Kriegsende wieder an, und die Welle erneuter Repression erfasste auch die Kultur. 1948
Sie entflieht immer wieder. Da sagt er: Geh du nur, ich bleibe. Und zieht sich in seine Gedanken, seinen eigenen Ton zurück. Da sucht sie ihn.
Ein „Premier coup d’archet“ (Mozart) eröffnet die Sinfonie – ein markantes, die Aufmerksamkeit fesselndes Tutti, das an den zentralen Stellen des Satzes wieder aufgegriffen wird.
Als Solist auf den Podien von Spitzenorchestern weltweit erfindet er das klassisch-romantische Violinrepertoire dank seines makellosen Spiels und seiner Gestaltungskraft immer wieder aufregend neu.
In seiner Ausdruckstiefe und in der meisterlichen, aber auch durchaus witzigen Handhabung des Dialogs zwischen Solist und Orchester – man vergegenwärtige sich etwa den immer wieder überraschenden Einsatz des Solisten im Verlaufe des Kopfsatzes – fügt es sich
“ Die Partitur der Sinfonie zog Weill zurück – sie tauchte erst 1957 in einem italienischen Kloster wieder auf und wurde posthum uraufgeführt.
Sanfte Begleitungen der Sopranstimme durch Streicher, Holzbläser und Harfe werden immer wieder vom peitschenden Schellenmotiv aus dem ersten Satz unterbrochen.
Immer wieder brechen die Klänge der Bedrohung in die vermeintliche Idylle ein – eine Konstante bis zum Schluss.
Immer wieder treten aber auch andere Einflüsse zutage: Die barocke Leichtigkeit wird dann ergänzt um Spielweisen der ungarischen Roma-Musik.