14.00 Uhr
Espresso-Konzert
Die bei ihrer Leipziger Uraufführung 1841 gleichsam „modernistisch“ wirkende Sinfonie d-Moll mit ihren vier ohne Pause ineinander übergehenden Sätzen wurde erst im Dezember 1851 von Schumann wieder vorgenommen und umgearbeitet, wobei vor allem die Instrumentation
Immer wieder erklingen Teile aus dem bekannten Stück, dazwischen erinnern drei Trompeten, die hinter der Bühne gespielt werden, an die Fernorchester aus Mahlers Sinfonien und das einsame Rufen der Trompete in „The Unanswered Question“ von Charles Ives.
Das Finale schließlich ist ein flott-vergnügtes Presto in der Sonatensatzform; hier setzt der Komponist vor allem in der Durchführung einige markante Akzente, bevor die Reprise den Gestus der Exposition wieder aufnimmt und in eine geradezu liebliche Coda mündet
musikalische Geschehen einsteigt, präsentiert das Orchester (wie üblich) die zentralen musikalischen Gedanken: eine im forte eröffnende Musik von emotionaler Erregung und düsterer Melancholie, deren erster Abschnitt sich aufwärts orientiert, um dann resignierend wieder
Und das schmeckte nicht jedem: Nicht nur die Aufführung in Berlin kam nicht zustande, auch in den folgenden Jahren stieß das Werk immer wieder auf Widerstand und Ablehnung.
Gut und Böse – Verzeihen und Rache Doch ist in dieser Musik von Strauss auch ein Hauch von Mozart zu spüren; ein Hauch von dessen Leichtigkeit, auch von dessen Unverfrorenheit, die sich ja selbst in einem bedeutungsschweren Werk wie der „Zauberflöte“ immer wieder
Auf diesem Bürstenabzug findet sich auch ein Hinweis darauf, dass die Reihenfolge der Binnensätze nun doch wieder der ursprünglichen Fassung entsprechen soll: erst das Scherzo, dann das Andante.
In Konzerten mit Orchestern wie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, den Berliner Philharmonikern, Concerto Köln, Ensemble Resonanz und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks begeistert Chorwerk Ruhr immer wieder sein Publikum.
In Briefen und Tagebucheinträgen der Mozarts ist immer wieder von diesen Werken die Rede, sie scheinen also regelmäßig zur Aufführung gebracht worden zu sein.
Seit mehr als vier Jahrzehnten beweist das Orchester immer wieder seine Wandlungsfähigkeit mit aufregenden Konzertprojekten und musikalischen Entdeckungsreisen.
Ouvertüre und Arie aus „Così fan tutte“ „Ich kündige Ihnen wieder ein vortreffliches Werk von Mozart an … Es hat den Titel Cosi fan tutte … Von der Musik ist, glaube ich, alles gesagt, dass sie von Mozart ist“, so schrieb das „Journal des Luxus und der Moden
Ihre eindringliche schauspielerische und musikalische Interpretation beweist sie immer wieder in der Darstellung komplexer Frauenfiguren.