13.00 Uhr
Sommerliche Führung durch das Konzerthaus Berlin
Wenn du dich gern schick machst, ist ein Konzert natürlich eine gute Gelegenheit, sich richtig in Schale zu werfen. Wenn das nicht so Dein Ding ist oder Du keine Zeit hast, Dich nach einer Stadttour oder einem Arbeitstag umzuziehen, passt Du genauso gut ins Konzerthaus. Einen Dresscode gibt es nämlich nicht.
Eigentlich nichts außer offenen Ohren und dem Wunsch, Musik zu hören. Mäntel, Taschen, Rucksäcke, Schirme und so weiter bitte an der Garderobe abgeben.
Wenigstens 20 Minuten vor Konzertbeginn. Dann bleibt ausreichend Zeit für Garderobe und Toilette, die entspannte Suche nach dem Platz, ein Selfie im Saal.
Für Zuspätgekommene gibt es nach dem ersten, meist kurzen Stück einen Nacheinlass.
Es ist aufmerksam gegenüber den bereits in der Reihe Sitzenden, wenn du dich mit dem Gesicht zu ihnen zu deinem Platz schiebst.
Wenn du nicht unsere Social-Media-Managerin bist: Bitte den Flugmodus aktivieren oder ausschalten, sobald das Orchester die Bühne betritt. Klingelton-Unfälle lassen sich so sicher vermeiden.
Ton- und Bildaufnahmen sind rechtlich nicht erlaubt.
An Fürstenhöfen wurde früher oft getafelt, während man einem Orchester zuhörte. Heute besteht im Konzertsaal im Unterschied zum Kino die Konvention, mit dem Essen und Trinken auf die Pause zu warten und sich ganz auf die Musik zu konzentrieren.
Darüber machen sich zahlreiche Menschen viel mehr Gedanken als nötig. Traditionell wartet man mit dem Applaus aufs Ende des gesamten Stücks, weil aufeinander folgende Sätze musikalisch oft eng zusammengehören.
Wenn ein Satz zu Ende ist und die Musik dich so begeistert hat, dass du den Musikerinnen und Musikern spontan Beifall spenden möchtest, dann tu das! Ist eher etwas für Extrovertierte, aber eine schöne Geste, finden wir. Tipp für Schüchterne ohne Stückvorkenntnisse: Einen Moment warten und dann einsteigen – Applaus darf durchaus lange dauern!
Unsere Konzertpausen dauern 25 Minuten – genug Zeit, um sich im Haus die Beine zu vertreten, sich einen kleinen Imbiss zu kaufen und zu plaudern. Das Ende der Pause kündigen mehrere Klingelsignale an.
Kinder, die älter als 8 Jahre sind, können in „Erwachsenenkonzerte“ mitgehen. Unser Einstiegstipp ist aber das „Junge Konzerthaus“ – so heißen unsere Konzertreihen für verschiedene Altersstufen, Kitagruppen und Schulklassen.
Griffbereites Taschentuch und bereits ausgewickeltes Hustenbonbon ersparen in Konzerten Kramen und Knistern an leisen Stellen.