14.00 Uhr
Espresso-Konzert
Langjährige musikalische Freunde von Weltruf wie Martha Argerich, David Zinman oder Christoph Eschenbach und die Kremerata Baltica reisen an, um mit ihm zu musizieren.
Ich kann nichts sehen, Kann mich nicht erinnern An Gutes oder Schlechtes … Oh, trauriges Geschehen! Ich bin wie eine Wiege, Von einer Hand bewegt In den Tiefen einer Gruft. Stille, Stille!
Man denke nur an den unglücklich verliebten Misanthropen Alceste, der jede seiner Sottisen ernst meint, aber gerade damit nichts als Gelächter hervorruft, an Harpagon, den misogynen Geizkragen, oder an den eitlen Gockel Orgon, der gar nicht mitkriegt, wie Tartuffe
Die Serenade ist vermutlich ein Auftragswerk, doch ist völlig unbekannt, für wen oder welchen Anlass Mozart sie komponiert hat.
Die Vielseitigkeit der Kunstformen und Genres, die das Ensemble pflegt, zeigt sich auch in der Verschiedenheit seiner künstlerischen Partnerinnen und Partner, ob Sarah Connolly, Ian Bostridge, Leonidas Kavakos, Wayne McGregor, Edmund de Waal oder Björk.
Oder ein paar kurze Fragen zwischendurch. Heute fahren wir rauf mit Maria Krykov, seit 2022 Solo-Kontrabassistin im Konzerthausorchester Berlin.
Teilweise orientierte er sich an den traditionellen Melodien, andere Teile sind Eigenkompositionen oder greifen den typischen Klang und Stil der Balladen auf, indem sie Banjo- oder Fiddle-Klänge nachahmen.
Zu den bestechenden Einfällen des Komponisten zählt etwa das Aufgreifen des virtuosen Orgeltoccata-Stils am Beginn der letzten Sonate aus Op. 3 oder deren beschließende Fuge, die gelehrten Kontrapunkt mit graziösem Ausdruck zu verbinden weiß.
Stilistisch fühlte sich Allan Stephenson der englischen Spätromantik verbunden, Komponisten wie Edward Elgar, Frank Bridge oder Arnold Bax. Und trotzdem ist seine Klangsprache keinesfalls anachronistisch.
Regelmäßig arbeitet das Vogler Quartett mit Künstlern wie Jörg Widmann, David Orlowsky, Salome Kammer, Jochen Kowalski, Tatjana Masurenko oder Oliver Triendl zusammen.
Bearbeitet wurde das Werk aber zunächst vor allem für Streichorchester, beispielsweise von Rudolf Baumgartner oder von Hans Stadlmair, der auch Kontrabässe hinzufügte.
Hier geht es nun nicht mehr primär um die Verarbeitung oder das Abbild musikalischer mit Ungarn assoziierter Stile – sondern darum, einen Freund und seine Liebe zu Neuer Musik zu ehren.
Oder sollt ich mich erfreuen? Ja, du Heiland sprichst selbst ja, Ja! 5. Rezitativ (Bass) und Choral Wohlan, dein Name soll allein in meinem Herzen sein!
Die Schauspielerin und Sängerin ist auf der Bühne der Komischen Oper genauso zuhause wie in der Bar jeder Vernunft, im Renaissance-Theater oder im Berliner Ensemble.
Auch sinfonische Werke mit kleinerer Bläserbesetzung oder Solokonzerte mit Solisten wie dem Cellisten Julian Steckel, dem Geiger Ning Feng oder dem Pianisten Matthias Kirschnereit gehören zum Programm. www.konzerthaus-kammerorchester.de Das Konzerthaus Kammerorchester
So kann sich jeder Musikinteressierte mit IDAGIO in das Programmangebot hinein hören, aufs Konzert einstimmen, nachschwelgen oder Neues entdecken. --> radio3 Medienpartner radio3 vomm rbb begleitet und ergänzt das breitgefächerte Programmangebot des Konzerthaus
Darüber hinaus widmete Nordmann zehntägige Hommagen großen Künstlern wie Bernstein, Harnoncourt, den Wiener Philharmonikern, Gidon Kremer oder Schostakowitsch.
Als Metropole voller Geschichte, voller Brüche und voller Menschen unterschiedlichster Hintergründe erzählt Berlin viel darüber, wo wir herkommen, wohin es gehen könnte oder auch, wo wir mit Widerständen umgehen müssen.
Nicht, dass daran etwas Verwerfliches wäre – aber es lohnt sich doch, unser Gehör gemeinsam für das eine oder andere Detail zu schärfen.
Außerdem waren als Solisten hier eher eine Gruppe von Streichern oder Bläsern anzutreffen – ein Klaviertrio, wie Beethoven es zum Einsatz bringt, war ganz ohne Tradition.