13.00 Uhr
Rundgang
„Ich freue mich wahnsinnig, dass ich hier in diesem offenen Haus mitten in der Stadt für eine Saison musikalisch daheim sein kann. Die Residenz gibt mir die Möglichkeit, auch selbst aufs Programm Einfluss zu nehmen: Ich kann Stücke singen, für die ich brenne. Etwas jenseits des Opernkontexts machen zu können, ist eine wunderbare Abwechslung.“
Zum ersten Mal begrüßen wir Vera-Lotte Boecker im Rahmen ihrer Residency am 1., 2. & 3. Oktober bei uns : „Sinfonische Stücke“ aus Alban Bergs „Lulu “ – eine ihrer erklärten Lieblingspartien – sowie Arien aus Verdis „La Traviata“ und Beethovens „Fidelio“ stehen mit dem Konzerthausorchester und Joana Mallwitz auf dem Programm.
Am 3. Dezember ist die Sopranistin mit Benjamin Brittens „Les Illuminations“ als Solistin beim Konzerthaus Kammerorchester unter Leitung von Konzertmeisterin Sayako Kusaka zu Gast.
Für den Titel ihres Liederabend am 18. April im Rahmen des Festivals „Unter Sternen“ hat unsere Artist in Residence George Crumbs Liedzyklus „Apparition“ ausgewählt, dem sie Nacht-Kompositionen von Schubert und Holst zur Seite stellt.
Am 20. April & 2. Mai können Sie die Sopranistin dann unter Leitung von Iván Fischer erneut mit dem Konzerthausorchester sowie Liedern von Richard Strauss erleben.
Mit Werken von Marianna Martines und Mozart verabschiedet sich Vera-Lotte Boecker am 26. & 27. Juni aus ihrer Residency und ist noch einmal als Solistin beim dafür Konzerthausorchester zu Gast, an dessen Pult Ton Kopman steht.
Vera-Lotte Boecker stammt aus dem Rheinland und studierte Gesang in Berlin und Kopenhagen. Nach Stationen am Nationaltheater Mannheim und an der Komischen Oper war die vielseitige Sopranistin bis 2022 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Gastengagements führten sie in zahlreichen klassischen und zeitgenössischen Partien an die Berliner Staatsoper sowie nach Moskau, Peking, Tokio, New York, Paris, Hamburg, an die Bayerische Staatsoper in München und zu den Salzburger Festspielen. Die Fachzeitschrift Opernwelt wählte sie zur „Sängerin des Jahres 2022“. Im Jahr darauf erhielt sie den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“.