20.00 Uhr
Konzerthausorchester Berlin, Rundfunkchor Berlin, Duncan Ward
Märchenhaft beginnen das Konzerthausorchester und Jonathan Nott die Saison: In „Ma mère l'oye“ [„Meine Mutter, die Gans“] erweckt Maurice Ravel Dornröschen, Die Schöne und das Tier, den Kleinen Däumling und weitere in charmanten Miniaturen zu musikalischem Leben.
Sein berühmtes Stück „La Valse“ von 1920 durchziehen dagegen unheimliche Untertöne, ist es doch zugleich Totentanz und ironische Huldigung des 19. Jahrhunderts. Beim Tanz bleibt das Konzerthausorchester auch mit Sätzen aus Prokofjews reich instrumentiertem, rhythmisch komplexen Ballett „Romeo und Julia“.
Zwischendrin stellt sich unsere neue Residenzkomponistin Unsuk Chin mit einem Werk vor: „Subito con forza“ („plötzlich, mit Kraft“; 2020) steckt voller Anspielungen auf Beethovens Musik, dessen Todestag sich 2027 zum 200. Mal jährt. Unsuk Chin nennt ihr Werk eine „persönliche Hommage an den wohl ersten modernistischen Komponisten der Musikgeschichte.“
Besetzungsänderung: Entgegen der Ankündigung im gedruckten Saisonprogramm übernimmt Dirigent Jonathan Nott die musikalische Leitung des Konzerts.
Das Konzert wird live im Freiluftkino Friedrichshain übertragen.
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