Kammermusikmatinee des Konzerthausorchesters

Werke für Violoncello und Klavier von Felix Mendelssohn Bartholdy und Fryderyk Chopin
Friedemann Ludwig Violoncello Zhora Sargsyan Klavier
Felix Mendelssohn Bartholdy „Variations sérieuses“ d-Moll op. 54 für Klavier Felix Mendelssohn Bartholdy Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur op. 58 Pause Fryderyk Chopin Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll op. 65 Fryderyk Chopin/Auguste-Joseph Franchomme „Grand Duo Concertant“ für Violoncello und Klavier über Themen aus „Robert le Diable“ von Giacomo Meyerbeer


Das Programm dieser Matinee spannt den Bogen zwischen den in Pariser Salons der 1830er gepflegten Musikstilen von „sérieux“ bis brillant-unterhaltend und stellt ein imaginiertes Treffen Frédéric Chopins mit Felix Mendelssohn neben die reale Künstlerfreundschaft mit Cellist Auguste Franchomme.

„Gesichert ist, dass Chopin und Mendelssohn um 1831 in Paris waren und berühmte Salons der Metropole besuchten. In adligen Kreisen waren eher Walzer oder gefällige Melodien gefragt, aber in bürgerlichen Salons lauschte man auch konzentriert progressiver, ernsthafter Musik“, erzählt Cellist Friedemann Ludwig.

„Chopin hat zwar als Virtuose Erfolge gehabt, aber nicht als Komponist. Er war sehr unglücklich, dass er in Paris nicht gut ankam und brauchte Geld. In einer Anekdote heißt es, er habe schon ein Ticket nach Amerika gebucht, als er Mendelssohn traf, der eine enorme Reputation hatte und ihm Unterstützung anbot. Das Konzert beginnen wir zeitlich vorausgreifend mit Mendelssohns Klaviervariationen von 1841 und der herrlichen zweiten Cellosonate von 1843. Darin scheint sein Leben an uns vorbeizuziehen, von jugendlichem Genie über den Humor des „Sommernachtstraum“ bis zu tiefer Religiosität.

Ihr steht im zweiten Teil Chopins Cellosonate gegenüber – eines seiner letzten Werke, das er seinem langjährigen Cellopartner Auguste Franchomme widmete. Klavier und Cello sind darin ganz gleichberechtigt. Gemeinsam mit dem berühmten Cellisten hat er außerdem ein ‚Grand Duo Concertant‘ über Themen aus ‚Robert le Diable‘ von Meyerbeer geschrieben, dem Pariser Opernkomponistenstar der Epoche. Das ist unser virtuoser Ausklang.“

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