Bloß nicht verpassen – Konzerttipps zur neuen Saison

von Annette Zerpner 7. Juli 2023

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Lucilla Schmidinger © Pablo Castagnola

Neue Formate, außergewöhnliche Künstler*innen und Schönes, das wiederkehrt. Vier Mitarbeiter*innen erzählen, worauf sie sich in der Saison 2023/24 freuen.

Aufbruchstimmung

„Aufbruchsstimmung“ fällt Orchestermanagerin Sophia Berendt sofort als Begriff zur Saison 2023/24 ein: „Für mich ist Gleichberechtigung ein wichtiges Thema. Ich empfinde es deshalb als etwas Besonderes, dabei sein zu können, wenn wir als erstes Berliner Orchester mit Joana Mallwitz eine Chefdirigentin bekommen, die noch dazu nur wenige Jahre älter ist als ich. Ich bin sehr gespannt auf die Konzertformate, die sie mitbringt und die gemeinsam mit ihr hier am Haus neu entstehen. Und natürlich darauf, wie sich hierdurch unser Publikum entwickelt! Auch etwas Wiederkehrendes weckt meine Vorfreude: das Silvesterkonzert, das in dieser Spielzeit Joana Mallwitz dirigiert. Der Jahreswechsel im glitzernden Großen Saal mit einem vielseitigen Programm garantiert für mich eine festliche Stimmung. Ein schönes Detail: die bunten Abendkleider, Fliegen und Einstecktücher der Musiker*innen. Als Solistin ist die Mezzosopranistin Lea Desandre eingeladen, die bei ihrem letzten Auftritt im Konzerthaus wunderbar gesungen hat.“

„Ich empfinde es als etwas Besonderes, dabei sein zu können, wenn wir als erstes Berliner Orchester mit Joana Mallwitz eine Chefdirigentin bekommen.“

Wie ein Zuhause

Dirigent*innen, Solist*innen, Orchestermitglieder – Pförtner Ralf Wartenberg am Bühneneingang kennt alle und alle kennen ihn: „Niemand geht einfach vorbei, alle grüßen und wenn ein bisschen Zeit ist, unterhalten wir uns.“ Er habe gern mit Menschen zu tun, erzählt Ralf: „Das Konzerthaus ist wie ein Zuhause.“ Ganz besonders freut er sich 2023/24 auf die Rückkehr des Klavierduos Lucas und Arthur Jussen, die schon als Artists in Residence bei uns waren: „Die Brüder sind so sympathisch, und außerdem konnte ich bei ihnen ein wenig mein Niederländisch üben!“

„Das Konzerthaus ist wie ein Zuhause.“

Ein Spaziergang an der Themse

Moritz Hellmich ist in London aufgewachsen und hat immer mal wieder Sehnsucht nach einem Spaziergang an der Themse. Der Mitarbeiter im Besucherservice freut sich darauf, dass in der Saison 2023/24 eine ganze Reihe britischer Komponisten vertreten sind – von Purcell über den Wahlengländer Händel bis zu Elgar, Vaughan Williams und Benjamin Britten: „Auf sein ‚War Requiem‘ am Karfreitag bin ich besonders gespannt. Mit seiner Entstehungsgeschichte wird es sicher nicht einfach, dieses Stück hier in Deutschland zu hören. Inbesondere in der aktuellen Situation nicht. Aber es ist umso wichtiger, dass wir es auf dem Programm haben.“

„Auf Brittens ‚War Requiem‘ am Karfreitag bin ich besonders gespannt.“

Konzerte, die nicht in Schubladen passen

„Konzerte, die nicht in Schubladen passen, kreativen Spielraum für herausragende Künstler* innen bieten und in denen man auch den Menschen hinter der Musik näher kommt“ plant Programmdirektorin Lucilla Schmidinger mit großer Begeisterung. Davon gibt es viele in der kommenden Saison: „Ich freue mich zum Beispiel darauf, mit Joana Mallwitz die ‚Night Sessions‘ aus der Taufe zu heben. Spannend werden sicher auch fünf Tage im November, an denen das Publikum unsere neue Chefdirigentin in ganz unterschiedlichen musikalischen Situationen erleben kann – von Kammermusik bis Wandelkonzert. Und in unserer Entdeckerreihe Klazzik haben wir wieder außergewöhnliche Gäste wie den vielseitigen südafrikanischen Cellisten Abel Selaocoe oder die Komponistin, Geigerin und Sängerin Caroline Shaw.“

„Ich freue mich darauf, mit Joana Mallwitz die ‚Night Sessions‘ aus der Taufe zu heben.“

Programmdirektorin Lucilla Schmidinger

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