Akademie für Alte Musik

von Siavash Sabetrohani 9. Juni 2026

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Inhalt

AKADEMIE FÜR ALTE MUSIK BERLIN
MAYUMI HIRASAKI  Konzertmeisterin
CHRISTINA LANDSHAMER  Sopran

Johann Bernhard Bach (1676–1749)
Ouvertüre Nr. 4 D-Dur 
Ouverture
Caprice
Marche
Passepied
Caprice
Air
La Joye
Caprice

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Kantate „Mein Herze schwimmt im Blut“ BWV 199
Rezitativ „Mein Herze schwimmt im Blut“
Arie „Stumme Seufzer, stille Klagen“
Rezitativ „Doch Gott muss mir genädig sein“
Arie „Tief gebückt und voller Reue“
Rezitativ „Auf diese Schmerzensreu“
Choral „Ich, dein betrübtes Kind“
Rezitativ „Ich lege mich in diese Wunden“
Arie „Wie freudig ist mein Herz“

 

PAUSE 

 

Johann Sebastian Bach 
Sinfonia aus der Kantate „Non sa che sia dolore“ BWV 209

Johann Sebastian Bach 
Kantate „Ich bin in mir vergnügt“ BWV 204
Rezitativ „Ich bin in mir vergnügt“
Arie „Ruhig und in sich zufrieden“
Rezitativ „Ihr Seelen, die ihr außer euch“
Arie „Die Schätzbarkeit der weiten Erden“ 
Rezitativ „Schwer ist es zwar, viel Eitles zu besitzen“
Arie „Meine Seele sei vergnügt“
Rezitativ „Ein edler Mensch ist Perlenmuscheln gleich“
Arie „Himmlische Vergnügsamkeit“

 

Bach als musikalische Marke

Wann genau der Name „Bach“ in den deutschsprachigen Ländern zu einer musikalischen Marke wurde, lässt sich nicht genau sagen.  Sicher ist, dass Johann Sebastian Bach und später Carl Philipp Emanuel Bach die wichtigste Rolle bei der geografischen Verbreitung des Namens auch über das 18. Jahrhundert hinaus spielten. Um 1735 erstellte Johann Sebastian eine Genealogie der Bach-Familie, die nicht weniger als 53 Musiker auflistete. Während seiner Zeit als Direktor des Collegium musicum in Leipzig – beginnend 1729 – organisierte er auch Aufführungen von Werken anderer Familienmitglieder, darunter die seines Cousins Johann Bernhard Bach. Im heutigen Konzert erklingen zur Eröffnung dessen vierte Ouvertüre sowie im Anschluss zwei Kantaten sowie eine Sinfonia von Johann Sebastian Bach.

„Die Bachische Familie soll aus Ungern herstammen, und alle, die diesen Nahmen geführet haben, sollen so viel man weiß, der Music zugethan gewesen seyn; welches vielleicht daher kommt: daß so gar auch die Buchstaben b ̅ a ̅ c ̅ h ̅ in ihrer Ordnung melodisch sind.“ Johann Gottfried Walther, Musikalisches Lexikon (1732)

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„Eine schöne, nach dem Telemannischen Geschmacke eingerichtete Ouvertüre“

Johann Bernhard Bach: Ouvertüre D-Dur

Als „Kammermusikus und Organist in Eisenach“, der „viele schöne, nach dem Telemannischen Geschmacke eingerichtete Ouverturen gesetzet“ habe, wird Johann Bernhard Bach im eingangs zitierten Nekrolog auf Johann Sebastian vorgestellt. Johann Bernhard arbeitete zwischen 1708 und 1712 in Eisenach zusammen mit Georg Friedrich Telemann, der Konzertmeister am Hofe des Herzogs Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach war. Die meisten Werke Johann Bernhards sind verloren gegangen. Der Großteil seiner erhaltenen Werke wurde uns von Johann Sebastian in Abschriften überliefert. Dazu gehören die vier Ouvertüren, die Johann Sebastian Bach in seinen Konzerten am Collegium musicum in Leipzig aufführte.

Die Ouvertüre D-Dur beginnt mit einer typisch französischen Ouvertüre mit ihren charakteristischen pompösen und punktierten Figuren und einem schnellen triolischen Abschnitt. Historisch gesehen wurde der Begriff Ouvertüre sowohl für die einleitende französische Ouvertüre einer jeden Suite als auch für die Suite als Ganzes verwendet, weshalb auch der Name Ouvertürensuite gebräuchlich ist. Im Anschluss an die Ouvertüre folgen vier Tanzsätze paarweise (Marche und Passepied sowie Air und La joye), eingerahmt von drei Sätzen, die als Capricen bezeichnet sind. Die erste Caprice hat einen lyrischen Charakter, der im Kontrast zum folgenden Marsch mit seinen disziplinierten punktierten Figuren steht. Der darauffolgende Satz besteht aus zwei Passepieds. Der Passepied, ein Tanz bretonischen Ursprungs, wurde im 18. Jahrhundert auch als schnelles Menuett angesehen. Im zweiten Passepied vergönnt Bach dem Continuo eine Pause und lässt die drei oberen Stimmen ein Trio spielen, das auf verschiedene Weise orchestriert werden kann. Hören wir, für welche Besetzung Akamus sich heute entscheidet! Die folgende Arie ist ein langsamer Satz im Dreiertakt, „La joye“ ist ein schneller Satz im Bourrée-Charakter. Die letzte Caprice ist dann wiederum zweiteilig: Der erste Teil erinnert mit seinen charakteristischen punktierten Rhythmen an die französische Ouvertüre, während der zweite Teil mit einem schnellen und imitatorischen Charakter nach vorne prescht.

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“Weimarer Kantate in Leipzig ”

Kantate „Mein Herze schwimmt im Blut“ BWV 199

Der März 1714 war für Johann Sebastian Bach ein bedeutender Monat. Am 2. März wurde er in Weimar vom Hoforganisten zum „Concertmeister“ befördert. Wenige Tage später erblickte sein Sohn, Carl Philipp Emanuel, das Licht der Welt. Im Rahmen seiner neuen Position musste Bach nun monatlich eine neue Kirchenkantate komponieren. Dies legte den Grundstein für Bachs späteres Arbeitsweise in Leipzig, wo er dann wöchentlich eine Kantate schreiben sollte.

Die Kantate „Mein Herze schwimmt im Blut“ wurde für den elften Sonntag nach Trinitatis geschrieben. Der Text stammt größtenteils von dem Opernlibrettisten Georg Christian Lehms. Nur der sechste Satz basiert auf einem Choral von Johannes Heermann. Lehms Text ist, wie schon im Titel, reich an einer eindrucksvollen Bildsprache: „Tief gebückt und voller Reue“, „Haupt mit Asche, das Angesicht mit Tränen waschen“, „Tränenbrunn“ – all diese Ausdrücke werden hier zur Inspirationsquelle für Bachs Tonkunst.

Wie bei vielen Werken, verwendete Bach die Kantate später auch in Leipzig und ließ sie dort am 8. August 1723 aufführen, nur wenige Monate nach seinem Amtsantritt als Thomaskantor und Musikdirektor in der Stadt. In dieser zweiten Fassung transponierte er das Stück einen Ganzton höher, vermutlich weil die Aufführungsstimmung in Leipzig deutlich tiefer war als in Weimar. In dieser zweiten Leipziger Fassung, die wir am heutigen Abend hören, übertrug Bach die Solostimme des 6. Satzes statt einer Bratsche einem Violoncello piccolo.

Wie auch die Kantate BWV 204 im zweiten Konzertteil beginnt die Kantate „Mein Herze schwimmt im Blut“ mit einem Rezitativ, das von den Streichern begleitet wird. In der ersten Arie der Kantate, „Stumme Seufzer, stille Klagen“ tritt dann eine Solo-Oboe in den Dialog mit der Sopranistin. Der gesamte Satz ist von melodischen Seufzer-Motiven durchzogen. Kurz vor dem Da-Capo-Abschnitt erscheint beinahe aus dem Nichts ein kurzes Rezitativ, das auf einen intimen Dialog mit Gott anspielt. Der dritte Satz ist wieder ein Streicher-Rezitativ. Die Schlussworte „meine Seele spricht:“ leiten dann mit ihrem Doppelpunkt zur nächsten Arie über. Bemerkenswert ist in diesem Satz der Beginn des Mittelteils: Für einen kurzen Moment tritt hier die Sängerin in einen weiteren intimen Dialog mit Gott, der einzig vom Continuo und auf Bachs Anweisung hin auch ohne Fagott begleitet wird. Ein weiteres Rezitativ leitet zum folgenden Choralsatz über, dessen Text aus Johann Heermanns Choral „Wo soll ich fliehen hin?“ von 1630 stammt. Im folgenden Rezitativ sehen wir, wie Lehms‘ lebendige Bildsprache mit Bachs Wortmalerei verschmilzt. Hören Sie beispielsweise, wie die letzten Worte des Rezitativs „fröhlich singen“ durch lange und virtuose Koloraturmelismen hervorgehoben werden. Der Schlusssatz, eine Gigue im 12/8-Takt, greift diese letzten Worte auf und vermittelt eine freudige, persönliche Botschaft von Heil und Erlösung.

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„Scheide nur und mit Schmerzen“

Sinfonia aus der Kantate „Non sa che sia dolore“ BWV 209

Die Kantate „Non sa che sia dolore“ ist eine von zwei italienischen Solokantaten, die Johann Sebastian Bach zugeschrieben werden (neben „Amore traditore“ BWV 203). Beide Zuschreibungen werden mitunter angezweifelt, insbesondere da keine Autographe erhalten sind. Dennoch spricht vieles dafür, dass die vorliegende Kantate ein authentisches Werk Johann Sebastian Bachs ist.

Die Tonart und die Instrumentierung der im heutigen Konzert gespielten Sinfonia erinnern an Bachs berühmte Ouvertüre h-Moll (BWV 1067). In beiden Werken zeigt sich das bewusste Bemühen des Komponisten, die natürliche Schwäche der Traversflöte gegenüber einem ganzen Streicherensemble geschickt auszugleichen. Während in der Orchestersuite die Flötenstimme vor allem durch die erste Violinstimme verstärkt wird, vermeidet er in der Sinfonia BWV 209 jegliche Verdopplung der Flötenstimme und verwendet stattdessen kurze Figuren und Pianissimo-Anweisungen in der Streicherbegleitung.

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Von der Zufriedenheit in sich bis zur himmlische Vergnügsamkeit

Kantate „Ich bin in mir vergnügt“ BWV 204

Als sowohl Georg Philipp Telemann als auch Johann Christoph Graupner das Angebot, Kantor an der Leipziger Thomaskirche zu werden, ablehnten, begann für Johann Sebastian Bach (den dritten Kandidaten für diese Stelle) ein neues Kapitel. Zu seinen Aufgaben gehörte es, wöchentlich Kantaten in den Gottesdiensten an Sonn- und Feiertagen zu komponieren, insgesamt etwa 60 Kantaten pro Jahr. Fünf Jahre lang hielt er diesen hohen Rhythmus ein, wobei viele dieser Kantaten verloren gegangen sind. Nach den ersten beiden Jahrgängen verlangsamte sich Bachs Arbeitstempo etwas, und sein dritter Zyklus entstand innerhalb von zwei Jahren. Dadurch hatte er mehr Zeit für andere Projekte. So schriebt Bach in dieser Zeit unter anderem auch zwei weltliche Kantaten. Darunter die Kantate „Ich bin in mir vergnügt“, die um 1726/27 zu einem unbekannten Anlass komponiert wurde. Der Text basiert auf dem mit dem Titel „Von der Zufriedenheit“ betitelten Libretto von Christian Friedrich Hunold (alias Menantes).

Die acht Sätze wechseln zwischen Rezitativen und Arien mit unterschiedlicher Besetzung. Zwei Hauptmerkmale lassen sich in den Sätzen erkennen: Die Rezitative sind ungewöhnlich lang und die Arien allesamt für den Sopran recht virtuos. Alle vier Arien erreichen das hohe B, was darauf hindeutet, dass Bach möglicherweise eine bestimmte, versierte Sängerin im Sinn hatte. Das einleitende Rezitativ vertont einen längeren Text über die Bedeutung der Genügsamkeit. Die darauffolgende Arie für zwei Solo-Oboen verströmt im Dreiertakt und mit einem langsamen harmonischen Rhythmus ein Gefühl der Ruhe. Der dritte Satz ist das einzige Rezitativ mit Streicherbegleitung. Eindrucksvoll fallen hier die Worte „wie Staub zerfliegen“ mit einem plötzlichen Wechsel in Textur und Tempo zusammen. Die nächste Arie präsentiert eine Solovioline, die fast ununterbrochen Sechzehntelnoten spielt, während das Thema die innere Ruhe bleibt. Das nächste Rezitativ ist trotz zweier Koloraturpassagen das dissonanteste und dramatischste. In der folgenden Arie spielt eine Soloflöte, die sich mit der Gesangsstimme verwebt, um „die Perle der Zufriedenheit“ zu erreichen. Das letzte Rezitativ führt die moralische Lehre der Kantate fort und wandelt sich gegen Mitte sogar in ein Arioso. Im letzten Satz des Werkes vereinen sich alle Instrumente zu einer tänzerischen Arie. Bach verwendete diesen Satz in seiner späteren Hochzeitskantate „Vergnügte Pleißen-Stadt“ BWV 216 wieder.

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Akademie für Alte Musik Berlin

1982 in Berlin gegründet, gehört die Akademie für Alte Musik Berlin (kurz „Akamus“) heute zur Weltspitze der historisch informiert spielenden Kammerorchester.

Seit mehr als vier Jahrzehnten beweist das Orchester immer wieder seine Wandlungsfähigkeit mit aufregenden Konzertprojekten und musikalischen Entdeckungsreisen. So leistete Akamus Wesentliches für die Wiederentdeckung der Musik Carl Philipp Emanuel Bachs und Georg Philipp Telemanns. Im Kulturleben seiner Heimatstadt Berlin ist Akamus ein zentraler Pfeiler. Seit über 35 Jahren gestaltet das Orchester eine Abonnement-Reihe im Konzerthaus Berlin, seit 1994 widmet es sich an der Berliner Staatoper regelmäßig der Barockoper. Mit dem RIAS Kammerchor besteht seit mehr als 30 Jahren eine kontinuierliche und erfolgreiche Zusammenarbeit. Zugleich sind die Musikerinnen und Musiker ständiger und vielgefragter Gast auf den wichtigsten europäischen und internationalen Konzertpodien.

Das Ensemble musiziert unter der wechselnden Leitung seiner Konzertmeister Bernhard Forck und Georg Kallweit, seiner Konzertmeisterin Mayumi Hirasaki sowie ausgewählter Dirigenten und Dirigentinnen. Besonders mit René Jacobs verbindet das Ensemble eine enge und langjährige künstlerische Partnerschaft. Darüber hinaus leiteten in jüngster Zeit Emmanuelle Haim, Bernard Labadie, Paul Agnew, Diego Fasolis, Fabio Biondi, Rinaldo Alessandrini, Christophe Rousset und Francesco Corti das Orchester. Regelmäßig arbeitet Akamus mit international renommierten Solisten wie Isabelle Faust, Kit Armstrong, Alexander Melnikov, Anna Prohaska und Carlo Vistoli zusammen. Gemeinsam mit der Tanzcompagnie Sasha Waltz & Guests entstand die Erfolgsproduktion von Henry Purcells „Dido & Aeneas“, die weltweit eine Vielzahl an Aufführungen von Berlin bis Sydney erlebte. Aufnahmen des Ensembles wurden mit allen bedeutenden Schallplattenpreisen ausgezeichnet, darunter der Grammy Award, Diapason d’Or, Gramophone Award, Choc de l‘année sowie der Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik. 2006 erhielt das Orchester den Telemann-Preis der Stadt Magdeburg, 2014 die Bach-Medaille der Stadt Leipzig.

Mayumi Hirasaki  Violine 1 (Konzertmeisterin)
Edi Kotlyar  Violine 1
Kerstin Erben  Violine 1
Thomas Graewe  Violine 1
Yves Ytier  Violine 2
Elfa Rún Kristinsdóttir  Violine 2
Gudrun Engelhardt  Violine 2
Erik Lloyd Dorset  Violine 2
Monika Grimm  Viola
Sabine Fehlandt  Viola
Clemens-Maria Nuszbaumer  Viola
Katharina Litschig  Violoncello
Antje Geusen  Violoncello
Felix Görg  Kontrabass
Laure Mourot  Traversflöte
Xenia Löffler  Oboe
Michael Bosch  Oboe
Karin Gemeinhardt  Fagott
Sebastian Wienand  Cembalo/Orgel

Christina Landshamer

Mit ihrem feinen Gespür für musikalischen Ausdruck und ihrer stilistischen Souveränität gehört Christina Landshammer zu den gefragtesten Konzert-, Opern- und Liedsängerinnen.

Sie arbeitet regelmäßig mit renommierten Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Kirill Petrenko, Sir Simon Rattle, Alan Gilbert, Manfred Honeck, Marek Janowski, Marie Jacquot, Pablo Heras-Casado, Christian Thielemann und Gustavo Dudamel zusammen. Ihr Repertoire spannt einen weiten Bogen von Barock bis zur Gegenwart – sie beherrscht die Musik unterschiedlichster Epochen mit technischer Präzision und großer Ausdruckskraft. Gastspiele führten sie zu international bedeutenden Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre de Paris, dem NHK Symphony Orchestra Tokyo und dem Cleveland Orchestra. Auf der Opernbühne war sie unter anderem an der Staatsoper Stuttgart, der Komischen Oper Berlin, der Opéra du Rhin in Straßburg sowie an der Bayerischen Staatsoper zu hören. Dort interpretierte sie Rollen wie Pamina, Ännchen, Sophie oder Woglinde. Auch als Liedsängerin ist sie international präsent – gemeinsam mit ihrem langjährige Klavierpartner Gerold Huber gastiert sie in renommierten Liedzentren wie der Schubertiade Schwarzenberg, der Wigmore Hall London oder der Carnegie Hall New York. Zahlreiche Aufnahmen bei Labels wie Pentatone, Deutsche Grammophon und Sony dokumentieren ihre künstlerische Arbeit. Seit 2024 ist sie Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

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