13.00 Uhr
Rundgang
Regelmäßig arbeitet das Vogler Quartett mit Künstlern wie Jörg Widmann, David Orlowsky, Salome Kammer, Jochen Kowalski, Tatjana Masurenko oder Oliver Triendl zusammen.
Auf der Bühne – lieber Faust oder Mephisto? Mephisto.
Den Abschluss macht die letzte und berühmteste Sinfonie des Komponisten, die nicht er, sondern andere – ob bewundernder Kritiker oder geschäftstüchtiger Konzertveranstalter, darüber gehen die Meinungen auseinander – als Auszeichnung mit dem Namen des höchsten
Hier entstand – wahrscheinlich für ein Konzert am 22. oder 23. November 1771 – das Divertimento Es-Dur KV 113.
oder Hendel? Ihr schweigt und räumt mir keines ein.
Das eigens dafür gedrehte Material mit den Blechbläsern diente als Referenz für die sogenannte Rotoskopie, eine Animationstechnik bei der Bild für Bild neu gezeichnet oder nachgemalt wird.
Jahrhundert dafür, dass menschliche Emotionen universell und unabhängig von kulturellem oder sozialem Kontext existieren und miteinander geteilt werden können.
Kaum ein Tag vergeht, ohne dass die US-amerikanische Trump-Regierung Europa auf politischer, wirtschaftlicher oder kultureller Ebene zum Feindbild erklärt.
große Welt-Entwürfe: Alle Werke des heutigen Programms lassen sich auch rein musikalisch erleben – mit oder auch ohne Kontexte und Hintergründe.
Stattdessen entstand im Januar 1857 das Adagio – diesmal arbeitete Brahms offenbar zügig und ohne Skrupel oder Selbstzweifel, die Vollendung der langwierigen Arbeit vor Augen.
Orgel – etwa von Ferruccio Busoni, Wilhelm Middelschulte oder Arno Landmann – dem romantischen Tastenrepertoire erschlossen.
Anschließend waren alle Teilnehmenden gefragt, sich in Gruppen zu drei Fragekomplexen auszutauschen: Wer oder was bestimmt musikalische Qualität, was sind Qualitäten der Zukunft?
In der „Alta capella“ oder bei den „Stadtpfeifern“ der Renaissance wurden neben anderen damals gebräuchlichen Instrumenten wie Zinken, Schalmeien und Zugtrompeten auch Posaunen gespielt.
zurück Provokatorische Freude Ein ganzes Orchester, eingedampft auf jeweils eine Vertreterin oder einen Vertreter pro Stimme – klingt nach einer Spielerei, die Mozart sicherlich gefallen hätte, oder?
Im Laufe der Jahrzehnte durfte ich Christoph Eschenbach immer wieder erleben, sei es als Chefdirigent in Hamburg, Paris oder Washington.
Heute ist er als Mailänder oder Londoner Bach bekannt, weil er in beiden Städten Erfolge feierte und lange Jahre lebte.
Entweder hat er sie gleich selbst arrangiert, oder sie wurden speziell für ihn bearbeitet, oder er kann darin solistisch hervortreten – kurz und neudeutsch gesagt: Jeder präsentiert seine likes.
„Ich weiß nicht, ob es gut oder schlecht ist, aber ein Quartett ist es.“ Den extrem trockenen Kommentar Verdis zu der unverhofften Ausnahme in seinem Schaffen könnte man als eine strategische Selbstdistanzierung lesen.
Oder den nicht weniger überraschenden Schluss, der mit seiner demonstrativen Heiterkeit ein wenig erzwungen scheint.
Tatsächlich liegen Assoziationen zu Schlummer- oder Wiegenmusiken durch die triolischen Wellenbewegungen der Mittelstimmen aber durchaus nah.