13.00 Uhr
Rundgang
„Ein Beschleuniger von Klangpartikeln, ein Desintegrator von Klangmassen, ein Synthesizer, der die Zuhörer in Klang und Musik hüllt und eine körperliche Nähe schafft.“ So beschreibt Iannis Xenakis seine Komposition „Terretektorh“, für die sich die 88 Musiker*innen des Konzerthausorchesters mitten im Publikum verteilen. Das spektakuläre und nur selten zur erlebende Werk ist der krönende Abschluss des Eröffnungskonzert, in dem der Klang des Konzerthausorchesters auf unterschiedlichste Weise erfahrbar wird. Warme Streicherklänge laden zum Versinken, Kammermusik der Bläser*innen im abgedunkelten Kleinen Saal zum Träumen und perkussive Beats im Werner-Otto-Saal zur Bewegung ein. Vor dem Konzert führt ein Workshop in die Praxis des „Deep Listening“ ein. Die von der Komponistin und Musikwissenschaftlerin Pauline Oliveros entwickelte Praxis fördert ein bewusstes Zuhören und die Verbindung mit der akustischen Umgebung.
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