14.00 Uhr
Espresso-Konzert
„Die Musik von Josef Haydn ist ein unermesslicher Schatz voller Überraschungen und Entdeckungen. Die schiere Fülle an originellen Geniestreichen und unbekannten Kostbarkeiten sprengt jede Vorstellungskraft.“ – Joana Mallwitz 1761 wünscht sich Fürst Esterházy vom frisch als Hofmusiker, (Vize-)Kapellmeister und Hauskomponist angeheuerten Joseph Haydn einen Sinfoniezyklus zu den Tageszeiten – und bekommt ihn natürlich. Morgen, Mittag und Abend entfalten sich in drei Sinfonien, die dem Hoforchester Gelegenheit geben, sein hohes Können zeigen kann. Das Konzerthausorchester und Joana Mallwitz widmen sich „Le soir“. Ob Haydn auch die Nacht bedacht hat, ist unbekannt. Falls das der Fall sein sollte, ist das ihr gewidmete Werk verschollen.
Stattdessen beenden KHO und der RIAS Kammerchor unter Leitung von Justin Doyle Konzert und Haydn-Tag mit der weitgehend durchkomponierten Missa in B von 1801, die ebenfalls für den Fürsten entsteht. „Schöpfungsmesse“ wird sie später genannt, weil im Gloria ein musikalisches Zitat aus Haydns berühmten Oratorium „Die Schöpfung“ zu entdecken ist.
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