13.00 Uhr
Rundgang
Avigail Bushakevitz aus unseren Ersten Geigen und Bratscherin Ayano Kamei spielen mit zwei Gästen an Cello und Klavier ein französisches Programm voller Esprit und Tiefe.
Den Anfang macht eines von Jean Françaix‘ eleganten, virtuosen und witzigen Divertissements, mit denen er unterschiedliche Besetzungen bedachte. Das Werk für Klavierquartett stammt von 1933 und orientiert sich an klassischen Vorbildern.
Es folgt Lili Boulangers kurzes Klaviertrio „D'un soir triste“, das die junge Komponistin 1918 wenige Wochen vor ihrem Tod fertiggeschrieben hat. Die Schwermut eines „traurigen Abends“ gibt wohl ihr Lebensgefühl jener Zeit wieder.
Klavierquartette stehen insgesamt ein bisschen im Schatten von Streichquartett und Klaviertrio. Zwar haben beispielsweise Brahms und Schumann die Kombination Geige, Bratsche, Cello und Klavier geschätzt und Herrliches für sie komponiert, insgesamt ist die Zahl der Werke aber übersichtlich und feste Ensembles sind rar. Dieser Konzertabend gibt Gelegenheit, Gabriel Faurés erstes Klavierquartett kennenzulernen oder wiederzuhören – einen Klassiker der Gattung, fertiggestellt 1883.
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