Herz über Kopf – Was treibt uns an, Kunst zu machen?

Musik & Talk mit Charly Hübner
Charly Hübner Gastgeber Nele Pollatschek Autorin Cymin Samawatie Komponistin


Wer kreativ sein will, muss irgendwo anfangen. Das gilt in besonderer Weise für künstlerisches Schaffen. Wie eine Komposition oder ein Roman entsteht, ist hochgradig individuell und persönlich. Während der Beginn für manche eher bedeutet, ein leeres Blatt zu füllen, besteht er für andere vielmehr darin, die Fülle, die uns tagtäglich umgibt, zu ordnen und zu filtern. Dem biblischen „Anfang aller Anfänge“ hat Joseph Haydn mit seinem Schöpfungsoratorium ein Denkmal gesetzt. Noch vor dem ersten göttlichen Schöpfungsakt lässt er eine Instrumentalmusik erklingen, die auf faszinierende Weise einen Anfang vor dem Anfang – den Urzustand zwischen Chaos und Leere – heraufbeschwört.

Mitten im Festival „Vom Anfangen“, das mit drei Aufführungen von Haydns „Schöpfung“ mit dem RIAS Kammerchor und dem Konzerthausorchester unter der Leitung von Joana Mallwitz zu Ende geht, widmet sich Charly Hübner mit seinen Gästen der Bedeutung des Anfangens im künstlerischen Schaffen und Schöpfen. Dazu spricht er mit der Komponistin Cymin Samawatie, die für das Festival ein neues Werk für ein transtraditionelles Orchester geschrieben hat und ganz frisch von musikalischen Anfängen zu berichten weiß. Die Berliner Autorin Nele Pollatschek wiederum beleuchtet das Thema aus literarischer Perspektive. Ihr jüngster Roman „Kleine Probleme“ handelt von einer To-do-Liste und dem Nicht-Anfangen, der Kunst des Prokrastinierens.

Im neuen Konzerthaus-Salon Herz über Kopf wird aus Fanperspektive über klassische Musik gesprochen. Unser Host in der ersten Spielzeit ist der Schauspieler Charly Hübner. An jeweils vier Abenden im Werner-Otto-Saal ist Platz für große und kleine Fragen zu klassischer Musik und ihrem Platz in unseren Leben. Mit einem Late-Night-Drink in der Hand sind Sie dabei, wenn der Mahler-Enthusiast und Schubert-Interpret Charly Hübner mit seinen Gästen über Ausgewähltes aus dem Konzerthausprogramm ins Schwärmen und Nachdenken gerät.

Zur Person: Charly Hübner, geboren 1972 in Mecklenburg. Schauspielstudium an der Ernst Busch, Theaterschauspieler bis 2003. Durchbruch vor der Kamera 2006 in „Das Leben der Anderen“. Rolle des Kommissar Bukow in 24 Folgen „Polizeiruf 110“. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter Bayerischer Filmpreis, Goldene Kamera, Grimme-Preis. Regisseur & Drehbuchautor (u.a. „Wildes Herz“, „Sophia, der Tod und ich“), Buchautor („Wenn du wüsstest, was ich weiß... Der Autor meines Lebens“ über Uwe Johnson; „Charly Hübner über Motörhead oder Warum ich James Last dankbar sein sollte“). Vielseitiger Enthusiast auf dem Feld klassischer Musik.

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