20.00 Uhr
Konzerthausorchester Berlin, Rundfunkchor Berlin, Joana Mallwitz
Bei Charly Hübner geht es dieses Mal um deutsch-türkische Musikkultur seit den 1960er Jahren. Zu Gast sind die in München aufgewachsene Rapperin mit türkischen Wurzeln Ebru Düzgün aka „Ebow“, aus deren Texten ihre queerfeministische gesellschaftskritischen Haltung zu großen Themen spricht, Fadime Gültekin, im Hauptberuf Gabelstaplerfahrerin, die in Theater- und Musikveranstaltungen Menschen zusammenbringt sowie Regisseur Cem Kaya, der mit seinem mehrfach prämierten Dokumentarfilm „Aşk, Mark ve Ölüm“ („Liebe, D-Mark, Tod“) türkischstämmige Musikkultur in Deutschland porträtiert hat.
Zur Person: Charly Hübner, geboren 1972 in Mecklenburg. Schauspielstudium an der Ernst Busch, Theaterschauspieler bis 2003. Durchbruch vor der Kamera 2006 in „Das Leben der Anderen“. Rolle des Kommissar Bukow in 24 Folgen „Polizeiruf 110“. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter Bayerischer Filmpreis, Goldene Kamera, Grimme-Preis. Regisseur & Drehbuchautor (u.a. „Wildes Herz“, „Sophia, der Tod und ich“), Buchautor („Wenn du wüsstest, was ich weiß... Der Autor meines Lebens“ über Uwe Johnson; „Charly Hübner über Motörhead oder Warum ich James Last dankbar sein sollte“). Vielseitiger Enthusiast auf dem Feld klassischer Musik.
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