Joana Mallwitz ab Saison 2023/24 Chefdirigentin

Ab der Saison 2023/24 wird Joana Mallwitz die neue Chefdirigentin und Künstlerische Leiterin des Konzerthausorchesters Berlin für die folgenden fünf Spielzeiten.

In der vergangenen Saison haben Joana Mallwitz und das Konzerthausorchester bereits zwei Konzertprojekte erarbeitet, die in Zusammenarbeit mit ARTE und rbb sehr erfolgreich gesendet wurden.

 „Ich bin sehr geehrt, als Chefdirigentin ans Konzerthaus zu kommen und freue mich ungemein auf die Arbeit mit dem Konzerthausorchester, dessen Musiker*innen ich in zwei wunderbaren Projekten als modern denkende, musizierfreudige, entdeckungslustige und überaus zugewandte Persönlichkeiten kennenlernen durfte. Gepaart mit der spannenden und inspirierenden Geschichte des Ortes, der Klangschönheit des Orchesters und des wunderbaren Teams um Intendant Sebastian Nordmann sind dies Voraussetzungen, die man sich als Dirigentin nicht besser wünschen kann,“ beschreibt Joana Mallwitz ihre Beweggründe, ans Konzerthaus Berlin zu wechseln.

„In Joana Mallwitz’ Dirigat steckt eine unglaubliche Kraft und Dynamik. Schon beim konzentrierten Proben zieht sie einen in ihren Bann. Auch die Gespräche mit ihr über die Zukunft klassischer Musik, ihre große Hingabe und ihre Begeisterung für Musikvermittlung haben sie schnell zur Wunschkandidatin gemacht. Ich bin sehr glücklich, dass sie zu uns nach Berlin kommt,“ so Intendant Sebastian Nordmann.

Joana Mallwitz

Clip Joana Mallwitz

Der Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa, Klaus Lederer: „Die Berliner Kulturlandschaft gewinnt mit Joana Mallwitz eine inspirierende Musikerin sowie eine hervorragende Musikvermittlerin. Sie verkörpert eine neue Generation der Orchesterleitung und wird mit dem Konzerthausorchester Berlin dazu beitragen, ein breites Publikum für klassische Musik zu begeistern. Ich freue mich schon sehr darauf, mit dem Konzerthausorchester und seiner Chefdirigentin zukünftig zahlreiche musikalische Höhepunkte im Konzerthaus Berlin zu erleben.“

Biografie Joana Mallwitz

Schon mit 27 Jahren war Joana Mallwitz Generalmusikdirektorin in Erfurt, seit zwei Jahren hat die gebürtige Hildesheimerin diese Position in Nürnberg inne. Die Zeitschrift „Opernwelt“ wählte sie 2019 zur „Dirigentin des Jahres“. Bei den diesjährigen Salzburger Festspielen gelang ihr ein umjubeltes Debüt mit Mozarts „Così fan tutte“.

  • Biografie lang

    Spätestens seit ihrem umjubelten Debüt mit Mozarts „Così fan tutte“ bei den Salzburger Festspielen 2020 zählt Joana Mallwitz zu den herausragenden Dirigent*innenpersönlichkeiten ihrer Generation. In der 100-jährigen Festspielgeschichte war sie die erste Frau, der eine Neuproduktion und gesamte Aufführungsserie anvertraut wurde. Seit der Spielzeit 2018/19 als Generalmusikdirektorin am Staatstheater Nürnberg tätig, wurde die damals 33-jährige Joana Mallwitz im Herbst 2019 als „Dirigentin des Jahres“ ausgezeichnet.

    Als Porträt-Künstlerin des Wiener Musikvereins wird sie in der Saison 2021/22 bei den Wiener Symphonikern und dem RSO Wien am Pult stehen; weitere Debüts sind beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestre National de France und an der Semperoper Dresden mit einer neuen „Rusalka“ geplant. In den vergangenen Jahren war sie bereits an der Bayerischen Staatsoper („Eugen Onegin“ und „L‘elisir d’amore“), an der Oper Frankfurt („Salome“ und „Die lustige Witwe“), an der Royal Danish Opera („Der Fliegende Holländer“ und „Madama Butterfly“), der Norwegischen Nationaloper Oslo („Der Rosenkavalier“) und an der Oper Zürich („Macbeth“) zu Gast. Konzertengagements führten sie zum Konzerthausorchester Berlin, dem HR- und SWR - Sinfonieorchester, dem Philharmonia Orchestra London, den Münchner Philharmonikern, dem City of Birmingham Symphony Orchestra und den Göteborger Symphonikern.

    Nach ihrem langjährigen Engagement als Kapellmeisterin am Theater Heidelberg trat Mallwitz zur Spielzeit 2014/2015 als jüngste Generalmusikdirektorin Europas ihr erstes Leitungsamt am Theater Erfurt an. Dort rief sie die Orchester-Akademie des Philharmonischen Orchesters ins Leben und begründete das Composer in Residence-Programm „Erfurts Neue Noten“.

    Ihre ebenfalls in dieser Zeit konzipierten „Expeditionskonzerte“ sind inzwischen auch an ihrer Hauptwirkungsstätte am Staatstheater Nürnberg und als Online-Format ein durchschlagender Erfolg. Nach dem überregional beachteten Einstand in Nürnberg mit Produktionen von Prokofjews „Krieg und Frieden“ und Wagners „Lohengrin“  wird Joana Mallwitz dort in der kommenden Spielzeit die Neuproduktionen von „Pelléas et Mélisande“ und „Der Rosenkavalier“ einstudieren.

    In Hildesheim geboren, studierte Mallwitz an der Hochschule für Musik und Theater Hannover Dirigieren bei Martin Brauß und Eiji Oue sowie Klavier bei Karl-Heinz Kämmerling und Bernd Goetzke.

Konzertstreams und Konzerteinführung

mit Joana Mallwitz

hier entlang

Streams – Joana Mallwitz mit dem Konzerthausorchester

Joana Mallwitz' Hauptstadtdebüt

Das Hauptstadtdebüt von Joana Mallwitz am Pult des Konzerthausorchesters Berlin online hier auf konzerthaus.de und in der ARD-Mediathek. Auf dem Programm steht Franz Schuberts letzte, seine „Große“ Sinfonie C-Dur D 944.

Die Sinfonie haben wir in Kooperation mit dem rbb am 28.11.2020 live auf den Websites von rbbKultur und Konzerthaus Berlin gestreamt. Das Konzert wurde außerdem bei rbbKultur live im Radio und am 29.11.2020 im rbb Fernsehen gesendet.

Reingehört!

Konzerteinführung mit Joana Mallwitz

Joana Mallwitz teilt mit dem Konzerthaus Berlin das Anliegen, dem Publikum klassische Musik durch unterschiedliche Formate und auf verschiedenen Kanälen nah zu bringen. Unter dem Titel „Reingehört!“ hat sie die  Konzerteinführung persönlich gestaltet und führt Ihnen gemeinsam mit den Musiker*innen des Konzerthausorchesters spannende Details und große Linien von Schuberts letzter Sinfonie vor Ohren.

Joana Mallwitz mit Tschaikowsky

bei ARTE Concert

Im März 2021 stand Dirigentin Joana Mallwitz zum zweiten Mal beim Konzerthausorchester Berlin am Pult. Auf dem Programm: Tschaikowskys sechste Sinfonie, die „Pathétique“, sowie Mozarts Ouvertüre zur „Zauberflöte“.

Der Livestream wurde am 07.03.2021 Uhr auf ARTE Concert und konzerthaus.de übertragen und kann weiterhin gestreamt werden.

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