Ensembles

Lernen Sie die Musiker des Konzerthausorchesters in verschiedenen Kammermusik-Ensembles kennen!
  • Konzerthaus Quartett Berlin

    • Sayako Kusaka Violine
      Johannes Jahnel Violine
      Amalia Arnoldt Viola
      Felix Nickel Violoncello

  • Finsterbusch Trio

    • Andreas Finsterbusch Violine
      Christoph Starke Viola
      Christoph Bachmann Violoncello

      Im Sommer 1990 gründeten Andreas Finsterbusch und Christoph Starke, damals beide Musiker des Konzerthausorchesters Berlin, gemeinsam mit Christoph Bachmann, Cellist beim Orchester der Komischen Oper Berlin, das Finsterbusch-Trio.

      Von Beginn an standen neben der klassischen Streichtrio-Literatur von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven auch Werke der klassischen Moderne und Zeitgenössisches auf dem Programm. Gerade für dieses Nebeneinander von älterer und neuerer Musik in einem Konzert ist das Streichtrio bekannt, enge Zusammenarbeiten mit den Berliner Komponisten Dieter Schnebel und Rolf Kunert leisten dazu einen wichtigen Beitrag.

      Seit mehreren Jahren tritt das Streichtrio auch mit verschiedenen Gastsolisten auf, darunter die Pianistin Daniela Hlinková und die Oboistin Martine Varnik, um so ein noch größeres und interessanteres Repertoire präsentieren zu können. Die Musiker spielen in der tiefen Stimmung a’ = 432 Hz.

  • Horenstein Ensemble

    • Jana Krämer-Forster Violine
      Matthias Benker Viola
      Andreas Timm Violoncello
      Prof. Ralf Forster Klarinette
      Ronith Mues Harfe

      Die ungeteilte Verehrung für das Wirken des Dirigenten Jascha Horenstein, der auch eine starke Bindung an Berlin hatte, gab dem Ensemble der Konzerthausorchestermusiker seinen Namen. Mit spannungsvollen Programmen zeigt das Horenstein Ensemble die große Vielfalt der Kammermusik und das Zusammenspiel der verschiedenen Instrumenten-gattungen wie Streicher, Bläser und Harfe auf. Darin finden sich Altes und Zeitgenössisches, Standardwerke und Raritäten. Unterschiedliche, zum Teil außergewöhnliche Besetzungen sind kennzeichnend für den Charakter des Ensembles, welches nicht auf eine bestimmte Musikepoche begrenzt ist. Durch das Hinzuziehen von bereichernden Gastmusikern ergeben sich weitere Kombinationsmöglichkeiten.

      Das Repertoire des Horenstein Ensembles umfasst Werke von Rameau, Mozart und Spohr über Brahms, Ravel und Messiaen bis hin zu Widmann und Yun. Darüber hinaus widmet sich das Ensemble der in Deutschland selten zu hörenden englischen Kammermusik, wie den Kompositionen von Williams, Bax, Elgar, Somervell, Arnold und Britten. Auftragswerke zeitgenössischer Komponisten für die besondere Besetzung des Ensembles ergänzen das abwechslungsreiche Programm: So wurde 2010 das Werk „Philaki“ von Samir Odeh-Tamimi  zum Mauerfallgedenken uraufgeführt und 2011 „Le Tombeau de Maurice Ravel“ von Allain Gaussin, eine Hommage an den bedeutenden Vertreter des musikalischen Impressionismus.

      Nachdem das Ensemble 2011 sein Debütalbum „Tempelhof“ bei dem Label ACOUSENCE records veröffentlichte, erscheint am 1. Mai 2015 die zweite Einspielung auf demselben Label. „Lost Generation“ ist der Titel des neuen Albums, auf dem das Horenstein Ensemble der Frage nachgeht, was jene Generation von Komponisten, die sehr jung im I. Weltkrieg gefallen ist, noch hätte erschaffen können. Auf der CD, die im Handel unter der Nummer ACO-CD-12315 erhältlich ist, präsentieren die Musiker Werke von George Butterworth, Rudi Stephan und anderen – Komponisten, die heute fast vollkommen in Vergessenheit geraten sind.

      Offizielle Webseite
  • Kirichenko-Trio

    • Anna Kirichenko Klavier
      Dr. Adriana Porteanu Violine
      Damien Ventula Violoncello

  • Quintett Chantily

    • Pirmin Grehl Flöte
      Florian Grube Oboe
      Johannes Zurl Klarinette
      Bence Boganyi Fagott
      Dmitry Babanov Horn

      Beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München im Jahr 2006 gewann das Quintett Chantily in der Sparte Bläserquintett den zweiten Preis, den Sonderpreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition sowie den Publikumspreis. Seitdem hat sich das Ensemble in kürzester Zeit einen Spitzenplatz in der Kammermusikszene erspielt. Die Mitglieder des Bläserquintetts sind darüber hinaus in Solo-Positionen der Münchner Philharmoniker, des Konzerthausorchesters Berlin und des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin engagiert. Konzertreisen führten das Quintett Chantily nach Tschechien, Griechenland sowie nach Afrika, wo es auf Einladung des Goethe-Instituts auch Workshops in Kamerun, Gabun, Kenia, Uganda und Äthiopien leitete.

      2008 spielte das Ensemble in Zusammenarbeit mit dem rbb die wichtigsten spätromantischen Werke für Bläserquintett auf dem Label „Profil Edition Günter Hänssler“ ein, eine Aufnahme mit Kompositionen von Mozart und Beethoven folgte kurze Zeit später in Zusammenarbeit mit dem BR. Außerdem liegt eine CD gemeinsam mit dem Pianisten Gianluca Luisi auf dem Label Naxos vor, darauf das Sextett op. 6 für Klavier und Blasinstrumente von Ludwig Thuille.

Konzerte