Prof. Ralf Forster

Solo-Klarinette
  • geboren in München
  • Orchestermitglied seit 1996
  • Kammermusik am Konzerthaus Berlin: Horenstein Ensemble

Ralf Forster absolvierte sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater München bei Gerd Starke und war mehrere Jahre Solo-Klarinettist der BR-Orchesterakademie Ingolstadt. Nach zwei Jahren als Solo-Es-Klarinettist des Konzerthausorchesters Berlin wurde er 1998 dessen Solo-Klarinettist. Seit 2008 hat er eine Professur für Klarinette an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Er ist Mitglied im aktuellen Künstlerischen Beirat des Konzerthausorchesters.

 

Was ist für Dich besonders reizvoll daran, Klarinette zu spielen?

Es ist ein sehr vielseitiges Instrument: Als Solo-Klarinettist kann man sich mit der großen A- und B-Klarinette so schön in die lyrischen Parts hineinlehnen. Spielt man die Es-Klarinette, hat man eher ein Schlaginstrument – sie erlaubt es einem, humoresk zu spielen. Sie ist wendig wie ein Rennrad, während man mit einer Bassklarinette eher erhaben auf dem Hollandrad unterwegs ist: Man holt einmal tief Luft, lässt den Ton schwingen und erdet die gesamte Klarinettenfamilie.

Was würdest Du machen, wenn Du nicht Musiker geworden wärst?

Vielleicht wäre ich Fotograf geworden. Mich reizen Architektur- und Reisefotografie. Bevor ich Familie hatte, bin ich mit Leica, Tauchermaske und zwei T-Shirts im Rucksack losgeflogen. Ich habe meine Fotos auch selber entwickelt. Das gab mir ein wunderbares Gefühl der Ruhe. Fotografie ist das Reflexionsmoment in meinem Leben.

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