13.00 Uhr
Sommerliche Führung durch das Konzerthaus Berlin
Als Tochter aus linksliberalem deutsch-jüdischen Haus wurde die gebürtige Berlinerin als 15jährige in die Kompositionsklasse Franz Schrekers aufgenommen und feierte bald Erfolge. Ab 1927 studierte sie bei Walther Gmeindl und Paul Hindemith. 1933 verlor sie ihre musikpädagogische Anstellung an der Hochschule. Sie floh vor den Nazis über Wien nach Kiew; die drei Jahre ihres musikalischen Wirkens hier bezeichnete sie selbst als die spannendste Zeit ihres Lebens.1937 zwang Stalins Säuberungswahn sie zur Flucht zunächst nach Prag, wo sie bei Leo Kestenberg wohnte, und schließlich über London in die USA, wo sie u.a. am Black Mountain College lehrte. 1962 zog sie nach London, wo sie 1976 starb. Im Gespräch: Anna-Christine Rhode-Jüchtern und Bettina Brand.
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