13.00 Uhr
Rundgang
Wie wirkt Musik auf unsere Psyche? Und wie beeinflusst umgekehrt unser innerer Seelenzustand, wie wir Musik erleben und produzieren? Gemeinsam mit der Sopranistin Vera-Lotte Boecker und dem Psychiater und Stressforscher Mazda Adli bringt Gastgeber Charly Hübner in diesem Salon künstlerische und klinische Perspektiven in den Dialog. Dreh- und Angelpunkt: Der große Romantiker Robert Schumann. Das Konzerthausorchester spielt in dieser Woche seine zweite Sinfonie, die der Komponist 1845 inmitten erster schwerer Depressionen schrieb. Intensiv wurde die Krankengeschichte des Komponisten erforscht und mit seiner Musik sowie seinen Geister- und Phantasiefiguren in Verbindung gebracht. Mit seinen Gästen und dem Publikum begibt sich Charly Hübner in Schumanns poetisch-musikalischen Kosmos und fragt nach der Rolle von Musik in den Untiefen unserer Psyche.
Zur Person: Charly Hübner, geboren 1972 in Mecklenburg. Schauspielstudium an der Ernst Busch, Theaterschauspieler bis 2003. Durchbruch vor der Kamera 2006 in „Das Leben der Anderen“. Rolle des Kommissar Bukow in 24 Folgen „Polizeiruf 110“. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter Bayerischer Filmpreis, Goldene Kamera, Grimme-Preis. Regisseur & Drehbuchautor (u.a. „Wildes Herz“, „Sophia, der Tod und ich“), Buchautor („Wenn du wüsstest, was ich weiß... Der Autor meines Lebens“ über Uwe Johnson; „Charly Hübner über Motörhead oder Warum ich James Last dankbar sein sollte“). Vielseitiger Enthusiast auf dem Feld klassischer Musik.
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