Bloß nicht verpassen – Konzerttipps fürs Festival

von Konzerthaus Berlin 5. November 2026

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TEKNOIR Jan Westermann & Ingo Reddemann © Yannik Heine

WORAUF WIR UNS WÄHREND DES FESTIVALS BESONDERS FREUEN

Gran Partita & Techno Live-Set

Unsere Social Media Managerin Eleonora Gelmetti freut sich schon sehr auf den 13. November:

„Ich liebe das Wandelkonzert. Es macht jedes Mal so viel Spaß, weil es so abwechslungsreich ist: An einem Abend erlebt man sowohl das große Orchester als auch Kammermusikgruppen aus dem KHO und bekommt außerdem alle drei Säle zu sehen. Im Großen Saal sitzen die Musiker mitten im Publikum. Im Kleinen Saal gibt es ein Dunkelkonzert mit unseren Bläsern – also Augen schließen und ganz in die Musik eintauchen! Im Werner-Otto-Saal spielen die Schlagzeuger ein cooles Stück von Steve Reich. Das ‚Tüpfelchen auf dem I‘ ist für mich die Afterparty mit einem Techno Live-Set vom Duo Teknoir, einem Projekt unseres Solo-Schlagzeugers Jan Westermann mit Ingo Reddemann. Ich habe ihre Performances schon mehrmals erlebt und war jedes Mal von der Musik und ihrer Energie total begeistert.“

Tanzbar & ermutigend

Unsere Dramaturgin Elisa Beck empfiehlt wärmstens den Auftritt der Sängerin Madanii, die am 14. November im Rahmen unseres Kooperationstags mit dem İÇ İÇE-Festival auftritt.

„An einem besonders heißen Junitag waren wir mit einer Gruppe aus dem Konzerthausorchester in Kreuzberg beim İÇ İÇE-Festival, um ein Konzert mit Madanii zu spielen. Die Stimmung auf dem Festival war sehr willkommen heißend. Viele im Publikum konnten die Lieder der Sängerin, die in Deutschland in eine aus dem Iran geflüchtete Familie hineingeboren wurde, mitsingen. Und man bekam gleich Lust, zu tanzen! Für mich war es das erste Mal, dass ich Madaniis Musik gehört habe. Drei Songs von ihr habe ich jetzt in meiner Jahresplaylist, darunter „Dast“. Das ist ein Ausruf auf Farsi, mit dem man Tanzende anfeuert. Das Lied setzt sich auch mit der politischen Geschichte und Situation im Iran auseinander. Für Madanii ist es auch ein Ausdruck, trotz der schlimmen Situation im Iran nicht aufzuhören, auf eine bessere Zukunft zu hoffen. Nach dem Konzert habe ich erfahren, wie glücklich sie war, zum ersten Mal live mit einem Orchester aufzutreten – und unsere Musiker und Musikerinnen fanden es auch super.“

Einnehmende Stimme & große Bühnenpräsenz

Im Festivalkalender von Dramaturg Micha Häussermann ist der 19. November auf jeden Fall fest verplant:

„La Chica mit ihrer einnehmenden Stimme und fesselnden Bühnenpräsenz ist live ein ganz besonderes Erlebnis. Dazu kommt das El Duende Orchestra, das mit seiner orchestralen Popbesetzung einen unglaublich spannenden neuen Sound kreiert, irgendwo zwischen Folklore, klassischen europäischen Einflüssen und Jazz. Ungewöhnlich ist an Konzerten von La Chica auch, dass sie viel  in Interaktion mit dem Publikum tritt, es gerne zum Mitsingen animiert und so zum Teil ihrer Performance macht. Für mich verspricht all das zusammen, ein wirklich berührender Abend im Großen Saal zu werden.“

Weiterleitung

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