Daniel Werner

Principal Piccolo Flute
  • geboren in Meran (Südtirol)
  • Orchestermitglied seit 2017

Daniel Werner studierte in Bozen sowie in München bei Andrea Lieberknecht. Er ist Mitglied der „14 Berliner Flötisten“.

Was ist für Dich besonders reizvoll daran, Piccolo zu spielen?

Die Piccoloflöte ist häufig sehr exponiert und wird dabei gern als eine Art reines Blaskapelleninstrument belächelt, auf dem man vor allem sehr hoch und schrill spielen kann. Das ist aber nicht, was sie ausmacht. Ich finde besonders spannend, ihr eine Stimme, eine Seele zu geben – dass das Instrument sehr klein ist, heißt nicht, dass es nichts zu sagen hätte.

Gibt es etwas, was Du uns über das individuelle Instrument erzählen möchtest, auf dem Du spielst?

Als ich das Piccolo gekauft habe, auf dem ich spiele, war es in einem katastrophalen Zustand. Es ist circa 60 Jahre alt, da war die Mechanik natürlich nicht mehr in Bestform. Aber es gab einzelne Töne auf dem Instrument, die wirklich unter die Haut gingen, als ich darauf spielte. Also habe ich es gewagt, das Instrument generalüberholen zu lassen. Es hat ein paar Jahre gedauert, bis es wieder „in Form“ war. Heute ist es für mich ein wunderbar vielfältiges Instrument. Es ist ein Piccolo von Hans Reiner.

Gibt es ein Schlüsselwerk, mit dem Deine Liebe zur Musik begonnen hat?

Brahms‘ Ungarische Tänze in der Orchesterfassung war meine allererste CD, die ich mir mit einem Gutschein in einer Buchhandlung gekauft habe. Ich habe die CD rauf und runter gehört. So entstand der nähere Bezug zur Musik.

Was ist Dein Lieblingsgericht, wo isst Du es in Berlin oder kochst Du es selbst?

Mein Lieblingsgericht ist Lasagne, und da gibt es die beste bei meiner Mama!

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