13.00 Uhr
Rundgang
Herbstzeitlose – Blättertanz und Stimmenwind
Ein KinderKonzert für Kinder ab 3 Jahren
Mette Nadja Hansen Stimme
Johannes von Ballestrem Klavier
Martina Couturier Puppenspiel
Petra Albersmann Puppenbau
Kristina Weiß-Busch Kostüm
MArie Geissler Illustration
Christine Mellich Konzept und Dramaturgie
Wenn das Laub sich verfärbt und ein frisch-modriger Duft uns am Morgen begrüßt, dann spürt man, dass es Herbst wird.
Zu dieser Jahreszeit gehören das Rascheln des Laubes, der Klang von Herbstliedern, nebelige Klavierstimmungen, Erntedank mit zarten Herbstzeitlosen - und eine Märchenerzählung aus den Bergen, die uns daran erinnert, dass Waldfeen und taubereifte Spinnennetze vom Zauber der Natur und ihren Kräften erzählen können.
Mette Nadja Hansen ist eine dänische Sängerin und Komponistin mit Wohnsitz Berlin. Sie studierte Jazzgesang an der Skurup Folkhögskola in Schweden und am Jazz Institut Berlin, wo sie von Künstlern wie Greg Cohen, Judy Niemack und Kurt Rosenwinkel unterrichtet wurde. Die Musikerin hat eine besondere Vorliebe für den alten Swing-Jazz, ihr musikalisches Spektrum ist jedoch breit gefächert: So wirkt sie als Perkussionistin in der international renommierten brasilianischen Band Mariana Zwarg Sexteto Universal mit. Sie hat auf Festivals und in Clubs auf der ganzen Welt gespielt, unter anderem beim Copenhagen Jazz Festival, dem Jazzhus Montmartre, dem Pori Jazz in Finnland, dem Sunset Sunside, beim SESC Consolação in Sao Paolo und bei X-Jazz in Berlin. Mette Nadja Hansen gab ihr Debüt als Theaterkomponistin und Schauspielerin im Jahr 2021 am Theater Thikwa und Theater Couturier in Berlin. Sie hat mit professionellen, preisgekrönten internationalen Musikern aller Generationen gespielt, darunter Greg Cohen, Snorre Kirk, Mariana Zwarg, Itibere Zwarg und viele andere.
Johannes von Ballestrem ist ein deutscher Jazzpianist und lebt in Berlin. Er studierte am Jazz Institut Berlin und an der HMT Leipzig; zu seinen Lehrern zählten Michael Wollny, Kurt Rosenwinkel und Wolfgang Köhler. Der Musiker ist sowohl im traditionellen als auch im modernen Jazz zu Hause. Aufgrund dieser stilistischen Vielseitigkeit arbeitet er in unterschiedlichsten Bands und gibt regelmäßig Konzerte in Deutschland und weltweit. Dabei stand er bereits mit Jazzgrößen wie Kurt Rosenwinkel, Greg Cohen, Norma Winstone, Eric Harland, Kurt Elling, Jim Black und Till Brönner auf der Bühne. 2011-2013 spielte er mit dem Bundesjazzorchester mehrere CDs ein und unternahm Tourneen in ganz Europa und Afrika. 2014 eröffnete von Ballestrem die Deutsche Kulturwoche in Benin (Westafrika) mit einem Solokonzert und spielte dort Konzerte mit beninischen Musikern. Ein Forschungsstipendium des Berliner Senats brachte ihn 2016 für 6 Wochen nach New Orleans, wo er sich intensiv mit den Wurzeln und früheren Spielarten des Jazz beschäftigte. In den letzten Jahren rückte durch die Zusammenarbeit mit der Flötistin Mariana Zwarg der brasilianische Jazz in den Fokus seines Interesses. Daraus ergaben sich bisher Kollaborationen mit wichtigen Vertretern der brasilianischen Musikszene, z.B. Hermeto Pascoal, Itiberê Zwarg und Fabio Gouvea. Seit 2016 hat er einen Lehrauftrag am Jazz Institut Berlin.
Martina Couturier ist Schauspielerin, Puppenspielerin und Regisseurin, sie lebt in Berlin. Nach ihrem Staatsexamen in Tübingen für das Lehramt an Gymnasien absolvierte sie die Schauspielschule in München. Neben Engagements in Tübingen, München, Dresden und Neubrandenburg war sie auf internationalen Gastspielen mit dem Freien Theater München vertreten. In Berlin realisierte Couturier zudem szenische Lesungen, Performances und integrative Theaterprojekte mit dem Theater Thikwa. Durch die Begegnung mit dem Puppenspiel entwickelte sich die Mischung aus Figurentheater und Schauspiel. Es folgten Studien bei Rudolf Schmid, Margrit Gysin, Frank Soehnle, Raphael Mührle und Neville Tranter sowie erste Regiearbeiten in Neubrandenburg und im Fliegenden Theater in Berlin. 2008 gründete sie das Theater Couturier. Seitdem entwickelt sie eigene Theaterstücke für Kinder und ist damit zu Gast auf internationalen Festivals. Ihre erste eigene Produktion „Ente, Tod und Tulpe“ wurde als eines der zehn herausragenden Stücke im Kinder- und Jugendtheater zum Augenblickmal! Festival eingeladen und erhielt 2009 außerdem den IKARUS-Preis für das beste Kindertheaterstück des Jahres in Berlin. Seit einigen Jahren erforscht die Künstlerin gemeinsam mit dem Musiker Carsten Wegener Theaterstücke für die ganz Kleinen und ihre Familien. Ihre Produktion „Gänsefüßchen“ wurde 2011 für den IKARUS-Preis nominiert. 2019 erhielt Martina Couturier den Preis für Kulturschaffende im Bereich Kinder- und Jugendtheater.