musica reanimata – Gesprächskonzert

Gustav Brecher: Dirigent, Komponist, Opernerneuerer. Ein jüdisches Musikerleben zwischen Ruhm und Exitus


Von Richard Strauss als hochbegabt gefördert, leitete der 1879 geborene Gustav Brecher mit 18 Jahren erstmals ein Konzert. Sein Ziel war es jedoch eine Karriere als Operndirigent. Nach einem Jahr bei Gustav Mahler an der Wiener Hofoper folgte 1903 der Start in eine 20jährige Laufbahn als Erster Opernkapellmeister mit den Stationen Hamburg, Köln und Frankfurt. Im Herbst 1923 wurde Brecher zum Generalmusikdirektor der Leipziger Oper berufen – sein wichtigstes Jahrzehnt mit wegweisenden, aber umstrittenen Uraufführungen begann.

Im März 1933 verjagten die Nazis den jüdischen Maestro aus dem Amt. Es folgten Jahre der Isolation und schließlich die Flucht nach Belgien, wo sein Leben im Mai 1940 endete.

Über die Lebensstationen Brechers unterhält sich Jürgen Schebera mit Albrecht Dümling. Sopranistin Pia Davila und Linda Leine am Klavier haben frühe Lieder des Komponisten mitgebracht.

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