Takács Quartet

Takács Quartet
Joseph Haydn Streichquartett f-Moll op. 20 Nr. 5 Hob III:35 Dmitri Schostakowitsch Streichquartett Nr. 11 f-Moll op. 122 Bedřich Smetana Streichquartett Nr. 1 e-Moll („Aus meinem Leben“)


Das Takács Quartet, gegründet 1975 in Budapest und inzwischen in Boulder/Colorado daheim, ist frisch gekürter Sieger der Gramophone Classical Music Awards 2021 in der Kategorie Kammermusik. Auf das fünfte der sogenannten „Sonnenquartette“ Haydns lassen die Musiker*innen das elfte von Schostakowitschs 15 Streichquartetten folgen, die beide in der Tonart f-Moll stehen. Schostakowitschs Werk ist seinem verstorbenen Jugendfreund und ausgezeichnetem Geiger Wassili Schirinsky gewidmet. Es macht auf formal und musikalisch sehr originelle Weise die Beschäftigung mit Fragen nach Sinn und Vergeblichkeit des Lebens hörbar. Smetanas Quartett „Aus meinem Leben“ von 1876 verdüstert sich im vierten Satz: Ein Violinton in extrem hoher Lage steht für den Beginn seiner Syphilis-Erkrankung, die damals bereits zu kompletter Ertaubung geführt hatte. Die ersten drei Sätze zeugen jedoch von den glücklicheren Abschnitten seiner Biographie.

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