modern art ensemble

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Olga Rayeva „La carte blanche“ (UA der Fassung für Flöte/Kontrabassflöte, Violine, Violoncello und Klavier Susanne Stelzenbach „jagen.stille“ für Flöte, Klarinette, Violine, Viola und Violoncello Hermann Keller „Es war. Es ist. Wird es sein?“ für Flöte, Klarinette, Streichtrio und Klavier Pause Conrado del Rosario „Sunis“ für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier Eun-Hwa Cho „Jouissance de la différence“ für Flöte, Oboe, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Perkussion


Es gilt, die Sinnlichkeit des Klangs neu zu entdecken und zu entfalten. Das Gleiche ist nie das Gleiche, die Neugierde aufs Neue ist immer auch die Lust an der Variation. Olga Rayevas sinnliche und spontane Kompositionsweise und ihre überbordende Fantasie zeigen sich einmal mehr in ihrem neuen Werk „La carte blanche“. Susanne Stelzenbachs „jagen.stille“ zieht den Zuhörer in den Sog einer rasenden Bewegung, die in kontrastierenden Stillstand führt. In Hermann Kellers persönlichem Kosmos kontrastieren archaische Rhythmen, grelle Klangfarben und wildes Durcheinanderspielen mit Passagen feinster Klanggebung und raffinierter Obertonfärbung. Seit langem eng mit dem Ensemble verbunden ist der philippinische Komponist Conrado del Rosario. Hier erklingt die europäische Erstaufführung seines Werks „Sunis“. „Jouissance de la différence“ von Eun-Hwa Cho schließlich spielt mit den Möglichkeiten von Imitation und Wiederholung. Sie bezieht sich auf Gilles Deleuze und seine Feststellung „Wiederholung bedeutet Veränderung“.

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