Kammermusik-Matinee des Konzerthausorchesters

Stefan Markowski Violin Cornelia Dill Violin Ernst-Martin Schmidt Viola Katja Plagens Viola Rebekka Markowski Cello Hans-Georg Dill Cello
Arnold Schönberg „Verklärte Nacht“ für Streichsextett op. 4 Pause Johannes Brahms Streichsextett G-Dur op. 36


Das letzte Konzert, das in dieser Saison von Kammerensembles des Konzerthausorchesters bestritten wird, präsentiert zwei der schönsten Meisterwerke der Streichsextett-Literatur. Die Gattung fristete ein Nischendasein, bis Johannes Brahms sie ausprobierte. Danach widmeten sich ihr viele bedeutende Komponisten, darunter Dvořák, Tschaikowski und Reger. Arnold Schönbergs Beitrag „Verklärte Nacht“ ist außerdem eines der frühesten Beispiele einer Tondichtung für Kammermusikbesetzung, ein Gedicht Richard Dehmels lieferte die Vorlage. Schönbergs Ziel war, die harmonische Tonsprache Wagners mit der strukturellen Logik von Johannes Brahms zu kombinieren – das erfolgreiche Ergebnis war ein klar gegliedertes, jedoch stark chromatisches einsätziges Werk. Nach seinem Schule machenden ersten Streichsextett Opus 18 sollte Brahms fünf Jahre später mit einem weiteren Werk zur Gattung zurückkehren, nämlich mit Opus 36, der heute erklingt.

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