Kammermusik-Matinee des Konzerthausorchesters

Ulrike Petersen Violin Friedemann Ludwig Cello Gertrud Schmidt-Petersen Piano
Georg Philipp Telemann Concerto für Violine, Viola da Gamba (Violoncello) und Basso continuo E-Dur Franz Schubert Sonate für Arpeggione (Viola) und Klavier a-Moll D 821 Pause Hans Gál Tempo di Minuetto und Vivace aus der Sonate für Violoncello solo op. 109b Hans Gál Variationen über eine Wiener Heurigenmelodie für Klaviertrio op. 9 Erwin Schulhoff Zingarese aus dem Duo für Violine und Violoncello Joseph Haydn Klaviertrio G-Dur Hob XV:25 ("Gypsy Trio")


Mit einer vielfältigen Kammermusikauswahl aus unterschiedlichen Epochen stellen sich Musiker des Konzerthausorchesters als Solisten vor. Unter anderem erklingt die „Arpeggione“-Sonate von Franz Schubert für das damals entwickelte und eine Zeit lang populäre gleichnamige Instrument, das Merkmale von Cello und Gitarre vereint. Es setzte sich nicht durch, sehr wohl aber das schöne Stück, das von unterschiedlichen Instrumenten ins Repertoire übernommen wurde. Die Schicksale des österreichischen Komponisten Hans Gál und seines böhmischen Generationsgenossen Erwin Schulhoff verliefen sehr unterschiedlich: Gál, der eher im traditionellen Stil komponierte, gelang 1938 die Flucht vor den Nationalsozialisten nach England, wo er seine musikalische Karriere weiter verfolgte und erst 1987 im Alter von 97 Jahren starb. Schulhoff, eher schroff und experimentierfreudig in seinen Werken, wurde mit sowjetischem Pass in Prag verhaftet und starb 1942 in Gefangenschaft am Tuberkulose.

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