Kammermusik des Konzerthausorchesters

Konzerthaus Kammerorchester Sayako Kusaka Violin
Wolfgang Amadeus Mozart Divertimento F-Dur KV 138 Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert für Violine und Streichorchester d-Moll Pause Edvard Grieg Streichquartett g-Moll op. 27 (Fassung für Streichorchester)


„Divertimento“ heißt auf Italienisch „Spaß“, und Stücke mit diesem Titel waren für die Unterhaltung gedacht. Das nimmt jenen, die Mozart verteilt über sein ganzes Komponistenleben geschrieben hat, jedoch nichts von ihrer Qualität: Bei aller Leichtfüßigkeit haben sie all die Schönheit und Tiefe, die man an ihm schätzt. Mit unserer Konzertmeisterin Sayako Kusaka als Solistin folgt ein selten gehörtes Werk eines anderen Wunderkindes, nämlich von Felix Mendelssohn. Als 13-Jähriger bereits Klaviervirtuose, begann er, sich ernsthaft mit Komposition auseinanderzusetzen und schrieb das im Schatten des berühmten späteren e-Moll-Violinkonzerts stehende d-Moll-Konzert für einen seiner Lehrer. Es wurde nie veröffentlicht. 1951 fand Yehudi Menuhin das Manuskript und brachte das Konzert zur Aufführung. In Kammerorchester-Fassung erklingt zum Schluss das einzige erhaltene Quartett Edvard Griegs, komponiert in einer Zeit der Schaffenskrise. Grieg kämpfte mit dem Versuch, die beliebten folkloristischen Elemente mit traditionellen, anspruchsvollen klassischen Formen in Einklang zu bringen. Das Streichquartett, das er als Gelingen dieser Absichten bezeichnete, genoss von Beginn an großen Erfolg und Anerkennung.

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