Jean-Guihen Queyras und Alexandre Tharaud

Haus-Konzert
Jean-Guihen Queyras Cello Alexandre Tharaud Piano
Johann Sebastian Bach Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur BWV 1028 Dmitri Schostakowitsch Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll op. 40 Pause Alban Berg Vier Stücke für Violoncello und Klavier op. 5 Johannes Brahms Sonate für Violoncello und Klavier F-Dur op. 99


Der französische Cellist Jean-Guihen Queras bildet mit seinem Landsmann Alexandre Tharaud ein eingespieltes Duo. Zu unserem Haus-Konzert bringen sie ein Programm mit, das beispielhaft für ihr vom Barock bis in die klassische Moderne reichendes gemeinsames Repertoire steht: Zu Beginn erklingt eine für Gambe überlieferten Sonate von Johann Sebastian Bach, der wohl nichts dagegen gehabt hätte, sie auf dem Cello zu hören, denn vermutlich ist auch die Gambenversion eine Bearbeitung. Es folgt ein Sprung ins 20. Jahrhundert zu Dmitri Schostakowitschs Cello-Sonate d-Moll: Das Frühwerk des 28-Jährigen ist fest verankert in der „cantabilen“ Tradition der romantischen Cellosonate. Die miniaturhaften „Vier Stücke“ von Alban Berg aus dem Jahr 1913 gehören eigentlich ins Repertoire der Klarinette und sind ein avantgardistischer Gegenentwurf zu den monumentalen Sinfonien der Epoche. Zum Kernrepertoire der Cellisten gehört dagegen das letzte Stück des Abends: Johannes Brahms‘ zweite Cellosonate stammt aus einer Zeit, in der sich der Komponist intensiv mit Kammermusik beschäftigt hat. Mit ihrem dunklen Ton und der raffinierten motivischen Druchdringung ist sie ein sehr schönes Beispiel für Brahms‘ spätes Schaffen.

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