Virtuelles Konzerthaus

Gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin entwickelt das Konzerthaus seit August 2016 innovative Vermittlungskonzepte für klassische Musik im digitalen Raum. Die Schwerpunkte liegen dabei zum einen auf dem Eintauchen in virtuelle Welten, Virtual Reality (VR), und zum anderen auf der Erweiterung der Realität durch virtuelle Elemente, sogenannte Augmented Reality (AR). Dieses Projekt wird gefördert aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung).

Die digitale Ausstellung

Einmal mitten im Orchester stehen und dem Dirigenten über die Schulter schauen? Mit einem Klick den Saal wechseln? In der Realität kaum möglich, in der digitalen Welt dagegen schon! Nach monatelanger gemeinsamer Konzeption und Programmierung mit der HTW eröffnet das Konzerthaus im Frühling 2018 eine digitale Ausstellung im Vestibül. Nicht nur während des Konzertbesuchs, sondern auch tagsüber können Besucher zwischen März und Oktober über die Freitreppe kostenlos ins Vestibül gelangen. Fünf digitale Installationen vermitteln die Magie und Präzision musikalischen Zusammenspiels sowie Architektur und Geschichte des Konzerthauses.

Das Virtuelle Quartett

Das „Virtuelle Quartett“ ist eine AR-Anwendung, die sich sowohl vor Ort als auch mit der kostenlosen App „Konzerthaus Plus“ überall nutzen lässt. Hält man ein Smartphone auf die vier Spielkarten, erscheinen die Musiker des Konzerthaus Quartett Berlin und spielen den Anfang von Franz Schuberts „Der Tod und das Mädchen“. Die spielerische Anwendung erlaubt es, alle vier Musiker gemeinsam anzuhören oder sich auf einzelne Stimmen zu konzentrieren und so mehr über das komplexe Zusammenspiel zu erfahren.

So entstand das Virtuelle Quartett

Konzerthausorchester in 360 Grad

Im September 2015 haben wir unsere erste Virtual-Reality-Anwendung eingeführt, bei der die Besucher einen 360°-Blick mitten ins Konzerthausorchester Berlin werfen können. Zur Öffnungszeit des Vestibüls in Sommermonaten probieren monatlich 10.000 Besucher die Brille aus. Bei der Neuproduktion wurde der vierte Satz der vierten Sinfonie von Felix Mendelssohn Bartholdy mit vier 360°-Kameras sowie -Mikrofonen aufgezeichnet. Wer die Brille aufsetzt, kann das Konzerthausorchester und Iván Fischer vom Parkett aus betrachten. Durch Kopfsteuerung kann man an drei verschiedene Positionen innerhalb des Orchesters wechseln und beispielsweise neben den Holzbläsern Platz nehmen. Durch Drehen des Kopfes ändert sich nicht nur das Bild, sondern auch der Ton. Immersion pur!

Noch mehr Konzerthaus auf Ihrem Smartphone

Mit der interaktiven AR-App „Konzerthaus Plus“ können Sie unsere digitalen Anwendungen auch ganz bequem von zuhause aus nutzen. Laden Sie einfach die App auf Ihr Smartphone und entdecken Sie mit dem Viruellen Quartett, in der neuen Saisonbroschüre und auf besonderen Postkarten digital erweiterte Räume. Damit erfahren, hören und erleben Sie noch mehr Konzerthaus!

Und so gehts:

1. Schritt: Herunterladen

Sie finden „Konzerthaus Plus“ im App Store oder Google Play Store. Der Download der App ist kostenfrei.

2. Schritt: Scannen

Öffnen Sie die App und halten Sie die Kamera Ihres Smartphones über die vier Spielkarten aus der Saisonbroschüre.

3. Schritt: Erleben

Trennen Sie die Karten heraus, mischen Sie die Musiker nach Belieben und erleben Sie das Zusammenspiel völlig neu.

Noch mehr entdecken?

Wo immer Sie in der Saisonbroschüre das AR-Symbol sehen, können Sie die entsprechende Seite mit „Konzerthaus Plus“ scannen und weitere digitale Überraschungen entdecken!

Keine Saisonbroschüre zur Hand?

In der App selbst und unter folgenden Links finden Sie „Download-Pakete“, die Sie sich herunterladen, zu Hause ausdrucken und dann mit der App scannen können:

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