Vogler Quartett

mit Werken von Mozart, Lutosławski und Brahms
Vogler Quartett

Wolfgang Amadeus Mozart Streichquartett Es-Dur KV 171 Witold Lutosławski Streichquartett (1964) Pause Johannes Brahms Streichquartett B-Dur op. 67


Individualität, die sich im Gemeinsamen entfaltet – hier liegt wohl das Geheimnis des Vogler Quartetts, das seit 1985 in unveränderter Besetzung weltweit eine einzigartige Karriere verfolgt. Mit kammermusikalischer Intelligenz, spieltechnischer Souveränität und interpretatorischem Feingefühl lassen Tim Vogler, Frank Reinecke, Stefan Fehlandt und Stephan Forck einen unverkennbaren Streichquartettklang entstehen, der dank der lebendigen Ensemblekultur immer neue Perspektiven gewinnt.

Bei ihrem Saisonauftakt nehmen die vier Musiker uns mit auf eine Reise von der Wiener Klassik in die osteuropäische Moderne. Das Quartett KV 171, mit dem das Konzert beginnt, ist Teil einer damals üblichen Sechsergruppe von Quartetten. Obwohl Mozart sie bereits als 17-Jähriger komponierte, sollte er sie nie veröffentlicht sehen. Am anderen Ende des Spektrums der Quartettliteratur komponierte Lutosławski 1964 sein einziges Streichquartett als Auftragswerk des schwedischen Rundfunks. Er bezeichnete das Werk als weiteren Versuch, Aleatorik beim Komponieren einzusetzen. Das Programm schließt mit dem dritten und letzten Quartett von Johannes Brahms. Er schrieb es als unbeschwertes, heiteres Werk zur Ablenkung von seiner 1. Sinfonie, die ihm damals große Sorgen bereitete.

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