Takács Quartet

Takács Quartet

Joseph Haydn Streichquartett D-Dur op. 20 Nr. 4 Hob III:34 Dmitri Schostakowitsch Streichquartett Nr. 4 D-Dur op. 83 Pause Johannes Brahms Streichquartett a-Moll op. 51 Nr. 2


Das Takács Quartet, gegründet 1975 in Budapest und inzwischen in Boulder/Colorado daheim, stellt in diesem Programm einen russischen Komponisten zwei ganz unterschiedlichen Vertretern der Wiener Tradition gegenüber. Joseph Haydn war ein erfolgreicher Komponist in der Mitte des Lebens, als er seine sechs bahnbrechenden Quartette op. 20 schrieb. In der Folge legte er in der bis dahin eher unbedeutenden Gattung des Streichquartetts eine beispiellose Produktivität an den Tag und trug mit seinen Werken maßgeblich dazu bei, dass es zur Königsdisziplin der Kammermusik werden sollte. Auch Dmitri Schostakowitsch ist zumindest für moderne Verhältnisse ein sehr eifriger Quartettkomponist. Das hier erklingende Quartett Nr. 4 entstand, nachdem ihn ein in New York gehörtes Bartók-Quartett inspiriert hatte, sich der Gattung erneut zuzuwenden. Abgerundet wird das Programm durch das Quartett Nr. 2 von Johannes Brahms. Er sprach selbst vom Entstehungsprozess als einer schweren Geburt, denn große Vorgänger wie Haydn waren ihm immer präsent. Allen Schwierigkeiten zum Trotz gehört das anspruchsvolle Werk inzwischen zur Freude von Musikern und Musikliebhabern gleichermaßen zum Kern des Repertoires.

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