SILENT SONGS into the wild

Szenisches Konzert von Nico and the Navigators
Nicola HümpelKünstlerische Leitung Oliver ProskeBühnenbild und Videotechnik Tobias WeberArrangements, Gitarre und Kontrabass Philine TiezelDramaturgie und Regieassistenz Apollon Musagète Quartett Matan PoratKlavier Julla von LandsbergSopran Sarah LaulanKontra-Alt Ted SchmitzTenor Nikolay BorchevBariton Yui KawaguchiTanz und Choreographie Anna-Luise ReckeTanz und Choreographie Michael ShapiraTanz und Choreographie Fabian Bleisch und Andreas FuchsLicht Bodo GottschalkKamera und Live Video Editing Cristina Lelli Kostüme Miriam LellekKostümhospitanz David RusitschkaTon Holger Müller und Sonja WinklerBühnenbildassistenz Judith BodensteinProduktion
Franz Schubert Auszüge aus „Die schöne Müllerin" D 795, "Winterreise" D 911, Streichquartett d-Moll op. post D 810 (Der Tod und das Mädchen) u.a.


Franz Schuberts Lieder erzählen vom Wandern und Fortgehen, vom ewigen Fremdsein und von der Einsamkeit. Was bedeutet es, in einer Zeit massiver Völkerwanderung, sich diese Texte und Lieder mit allen Sinnen „heute" anzueignen? Wie haben sich diese Empfindungen im 21. Jh. verändert und wie manifestieren sie sich im klanglichen Ausdruck heute?
Für ein Streichquartett, vier Sänger, drei Tänzer, Klavier und E-Gitarre und zwei Kameras:
In dem für zwei Kameras inszenierten Abend „SILENT SONGS into the wild" gehen Sänger, Performer und Musiker auf Entdeckungsreise und erforschen Schuberts Liedgut im Hier und Jetzt. Sie tun dies nicht nur mit ihrer Stimme, sondern mit ihrer Persönlichkeit, mit ihrem gesamten Gefühls- und Bewegungsrepertoire. Im Spannungsfeld von Intimität und Ausbruch, von Vergangenheit und Gegenwart entwickeln sie neue gesangliche und körperliche Interpretationsformen und finden so einen ganz eigenen Zugang zu der Musik von einst.
Lieder aus den Schubert-Zyklen „Die schöne Müllerin", „Winterreise" und „Schwanengesang" sowie weitere Schubert-Lieder werden so ineinander verwoben, dass der Abend einen überraschenden, bisher unbekannten neuen Zyklus bildet. Szenische Stimmungen lassen aktuelle gesellschaftliche Bezüge aus den Assoziationen der Musik entstehen. Seismografisch reagieren die Navigatoren auf Schuberts Liedwerk heute.

  • Eine Produktion von Nico and the Navigators und Bozar Music Brüssel. Koproduziert von den Niedersächsischen Musiktagen sowie dem Konzerthaus Berlin. In Kooperation mit der Elbphilharmonie Hamburg. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, die Rusch-Stiftung sowie aus Mitteln des Landes Berlin.

  • Präsentiert von Kulturradio

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