Schostakowitsch – Ein musikalisches Psychogramm

Mit Ulrich Noethen, Armida Quartett und GrauSchumacher Klavierduo
Ulrich Noethen Lesung GrauSchumacher Piano Duo Klavier Armida Quartett Dorothee Kalbhenn Konzept und Regie


Angst war für Dmitri Schostakowitsch seit den düsteren Jahren des Stalin-Terrors ständiger Begleiter und ging ihm in Fleisch und Blut über. Am Leben hielten ihn sein Sinn fürs Groteske und der Mut der Verzweiflung, die sich in seiner Musik Bahn brachen – mal deutlicher und daher „für die Schublade“, mal subtiler, so dass er viele Missverständnisse und Widersprüche hinterließ.

Julian Barnes' schmaler Roman „Der Lärm der Zeit“ zeichnet die nervenzerrüttenden Verrenkungen des Künstlers zwischen Subversion und Kooperation unter einem Regime nach, das keinerlei Skrupel hatte, das Individuum en passant zu zerbrechen. Von Ulrich Noethen gelesene Passagen und Auszüge unter anderem aus dem achten Streichquartett sowie der Sinfonie Nr. 5 in Bearbeitung für vier Hände, die das Armida Quartett und das GrauSchumacher Klavierduo interpretieren, verweben sich zu einem dichten, intensiven „musikalischen Psychogramm“. Genau dort, wo die Worte aufhören, beginnt an diesem Abend die Musik und führt tief in den inneren Kosmos des Dmitri Schostakowitsch. .

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