Quartetto di Cremona

Quartetto di Cremona

Anton Webern Langsamer Satz für Streichquartett Ottorino Respighi Streichquartett D-Dur Pause Ludwig van Beethoven Streichquartett Es-Dur op. 127


Als Jugendwerk ohne Opuszahl ist der langsame Satz von Anton Webern, mit dem das Quarteto di Cremona sein Programm beginnt, noch ganz untypisch für dessen Tonsprache und gehört einer spätromantischen, deutlich an Brahms angelehnten Welt an. Ottorino Respighi, bekannt für seine schillernden sinfonischen Dichtungen, hat tatsächlich auch ein harmonisch dichtes Streichquartett hinterlassen, das ein gutes Beispiel für die Suche junger italienischer Komponisten seiner Generation nach einem instrumentalen Nationalstil ist. Mit Beethovens Opus 127 erklingt nach der Pause ein hervorragendes Beispiel seines Spätstils. Ein unverständiges Publikum und die mäßige Vorbereitung der Musiker machte die Uraufführung 1825 zu einem Misserfolg, der den Komponisten, der 14 Jahre lang nichts für die Gattung komponiert hatte, schwer traf. Inzwischen aber ist es eines der beliebtesten Werke für Streichquartett überhaupt.

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