Orgelstunde

mit Franz Danksagmüller
Franz Danksagmüller Orgel und Projektion
Musik und Projektion „graphischer Partituren“ in Werken von der Frührenaissance bis zur Moderne György Ligeti „Volumina“ (1961/66) Johann Sebastian Bach Einige kanonische Veränderungen über das Weihnachtslied „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ BWV 769 John Cage „Fontana Mi“ (1958) und „Souvenir“ (1983) Estampie aus dem Robertsbridge Codex (um 1330) Bengt Hambraeus „Extempore“ (1975)


In dieser Orgelstunde wird der Ausdruck „Notenbild“ einmal wörtlich genommen. Der Konzertbesucher wird nicht allein mit dem Klang, sondern auch – durch entsprechende Projektionen – mit der Ansicht der Partituren konfrontiert und darf sich an den kunstvollen Arabesken von Renaissance-Musik ebenso erfreuen wie an der „Rätselnotaton“ Bachscher Kanons oder den schwarzen Balken, Dreiecken und Punktfeldern von György Ligetis „Volumina“, deren Cluster nicht mit den Fingern, sondern mit Handflächen und Unterarmen auszuführen sind. Bei der Uraufführung 1962 noch von Skandalen umrankt, gehören die „Volumina“ heute unbestritten zum Standardrepertoire für Orgel.

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