Orgelstunde am Karsamstag

Berliner Orgelmusik-Entdeckungen (I): Feliks Nowowiejski
Heiko Holtmeier Orgel
Feliks Nowowiejski Sinfonie Nr. 5 op. 45 Nr. 5 Max Reger „Passion“ op. 145 Nr. 4 Max Reger Toccata und Fuge a-Moll op. 80 Nr. 11 und 12 Sigfrid Karg-Elert Zwei Choralimprovisationen aus op. 65 („An Wasserflüssen Babylon“ - „Herr Jesu Christ, dich zu uns wend“) Feliks Nowowiejski Präludium a-Moll op.9 Nr. 2 Louis Vierne Drei Fantasiestücke (Impromptu op. 54 Nr. 1 - Andantino op. 51 Nr. 2 - „Carillon de Westminster“ op. 54 Nr. 6)


In zwangsloser Folge sollen in den nächsten Jahren einige Berliner Orgelmusik-Entdeckungen präsentiert werden. Den Anfang macht der polnische Organist und Komponist Feliks Nowowiejski (1877-1946). Im Ermland geboren, erhielt er seine Ausbildung am Stern’schen Konservatorium in Berlin sowie an der Akademie der Künste in der Kompositions-Meisterklasse von Max Bruch. An der St. Hedwigs-Kirche in Berlin-Mitte sowie am Dominikanerkloster St. Paul in Berlin-Moabit wirkte er als Organist und Chorleiter. Nach 1909 verlegte er jedoch seinen Wirkungskreis nach Kraków und Warschau. Aufgrund seines patriotischen Eintretens für die Sache Polens wurden seine Werke in Deutschland zunehmend ignoriert, ja boykottiert, so dass die Aufführung einer der insgesamt neun Orgelsinfonien Nowowiejskis sicherlich eine lohnenswerte Neuentdeckung sein wird!

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