musica reanimata – Gesprächskonzert

Flucht im letzten Moment: der Schreker-Schüler Hans Heller (1898-1969)
Tehila Nini Goldstein Sopran Jascha Nemtsov Klavier Albrecht Dümling im Gespräch mit Wolfgang Eichwede, dem Neffen des Komponisten


Flucht im letzten Moment: der Schreker-Schüler Hans Heller (1898-1969)

Nachdem eine Kriegsverletzung die Pianistenkarriere des deutsch-jüdischen Musikers durchkreuzt hatte, entschloss er sich zur Komponistenlaufbahn. Als Privatschüler Franz Schrekers machte Hans Heller rasche Fortschritte, wie seine Klaviersonate zeigt. Er schrieb sie 1926 für die Pianistin Inge Eichwede, seine spätere Frau. Vor dem NS-Regime floh die kleine Familie nach Paris.Trotz schwieriger Lebensbedingungen schuf Heller hier größere Werke wie ein Klavierkonzert und zwei Symphonien. Unter der deutschen Besatzung Frankreichs wurde er interniert und zu Zwangsarbeit gezwungen. Der Deportation in ein Vernichtungslager entkam er nur im letzten Moment. Jascha Nemtsov, Klavier, und Tehila Nini Goldstein, Sopran, bringen in Berlin, Paris und New York entstandene Kompositionen zur Aufführung. Über Leben und Werk Hans Hellers spricht Albrecht Dümling mit Wolfgang Eichwede, dem Neffen des Komponisten.

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