musica reanimata – Gesprächskonzert

Zum Beispiel Toch, Hindemith, Ullmann. NS-verfolgte Komponisten im Schott-Verlag
Anna Maria Pammer Sopran Viola Wilmsen Oboe Holger Groschopp Klavier
Ernst Toch „Der Jongleur“ für Klavier op. 21 (1923) sowie eine Auswahl aus Neun Lieder für Sopran und Klavier op. 41 (1928) Paul Hindemith Sonate für Oboe und Klavier (1938) Viktor Ullmann Klaviersonate Nr. 6 op. 49 (1943) Viktor Ullmann „Abendphantasie“ (Hölderlin) für Sopran und Klavier(1943) Albrecht Dümling im Gespräch mit Peter Hanser-Strecker (Schott-Verlag)


Wiederentdeckt und wiederbelebt: In Kooperation mit musica reanimata e.V. führt das Konzerthaus vergessene Werke im Nationalsozialismus verfolgter und aus der Erinnerung gestrichener Komponisten auf.

Von den Verfolgungsmaßnahmen des NS-Staates gegen Musiker jüdischer Herkunft waren auch bei Schott verlegte Komponisten betroffen. So konnten die Werke von Ernst Toch plötzlich nicht mehr gespielt werden, was ihren Autor in Existenzprobleme brachte. Wie Toch wurde auch Paul Hindemith ins Exil getrieben. Peter Hanser-Strecker berichtet im Gespräch mit Albrecht Dümling, wie sein traditionsreiches Verlagshaus auf den Anpassungsdruck des Regimes reagiert hat und warum es später auch die Werke Viktor Ullmanns druckte und vertrieb. Dazu spielen Viola Wilmes, Oboe, und Holger Groschopp, Klavier, Kammermusik dieser drei Komponisten.

Hinweise zu Änderungen aufgrund der Corona-Pandemie:
Um die Gesundheit unserer Gäste zu schützen, wurde das Konzert in den Werner-Otto-Saal verlegt.

Saalplan 360° Ansicht

Weiterleitung

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