musica reanimata – Gesprächskonzert

Ödön Partos – Pionier der Musik Israels


Wiederentdeckt und wiederbelebt: In Kooperation mit musica reanimata e.V. führt das Konzerthaus vergessene Werke im Nationalsozialismus verfolgter und aus der Erinnerung gestrichener Komponisten auf.

Ödön Partos, 1907 in Budapest geboren, studierte dort bei Jenö Hubay Violine und bei Zoltán Kodály Komposition. Zwanzigjährig zog er noch Berlin, wo er ein eigenes Streichquartett gründete. Als er 1933 wegen seiner jüdischen Herkunft kein Engagement mehr erhielt, wurde er Konzertmeister im neugegründeten Orchester des Kulturbunds Deutscher Juden. Auf Einladung Bronislaw Hubermans trat Partos 1938 ins neue Palästina Sinfonieorchester ein, dem er bis 1956 als Solobratscher angehörte. Gleichberechtigt neben dem Musizieren stand das Komponieren, wobei er die europäische Avantgarde mit orientalischen Tonordnungen zu verschmelzen suchte. Moderiert von Habakuk Traber spielen Itamar Ringel (Bratsche), Thomas Hoppe (Klavier) und Ni Fan (Schlagzeug) ausgewählte Werke des 1977 in Tel Aviv verstorbenen Komponisten.

In Zusammenarbeit mit dem Förderverein zur Wiederentdeckung NS-verfolgter Komponisten und ihrer Werke e.V. und dem Deutschlandfunk

Saalplan 360° Ansicht

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