musica reanimata – Gesprächskonzert

Ernst Bachrich (1892-1942) – eine starke Stimme aus der Schönberg-Schule


Wiederentdeckt und wiederbelebt: In Kooperation mit musica reanimata e.V. führt das Konzerthaus vergessene Werke im Nationalsozialismus verfolgter und aus der Erinnerung gestrichener Komponisten auf.

In der enormen Vielfalt an musikalischen Strömungen der 1920er Jahre stellt die Zweite Wiener Schule eine Orientierungsmarke dar. Einen festen Block bilden die Schönbergianer aber trotz gemeinsamer Überzeugungen nicht. Ernst Bachrich war einer von ihnen: 1916-19 Schüler Schönbergs, danach als Schriftführer und Pianist maßgeblich aktiv im „Verein für musikalische Privataufführungen“, fand er als Komponist von Liedern und Klavier- und Kammermusik eine eigene Sprache. An der Wiener Volksoper und 1928-32 im Rheinland war er als Kapellmeister tätig. 1933 kehrte er nach Wien zurück. 1938 erhielt er Berufsverbot, 1942 wurde er deportiert und im Vernichtungslager Majdanek umgebracht. Mitwirkende des Gesprächskonzerts sind Anna Christin Sayn, Sopran, Alexander Breitenbach, Klavier, sowie Peter Sarkar und Frank Harders-Wuthenow, Moderation.

In Zusammenarbeit mit dem Förderverein zur Wiederentdeckung NS-verfolgter Komponisten und ihrer Werke e.V. und dem Deutschlandfunk

Saalplan 360° Ansicht

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