musica reanimata – Gesprächskonzert

Neuorientierung im USA-Exil: Edvard Moritz und das Saxophon


Der Hamburger Kaufmannssohn Eduard Moritz zog früh nach Paris, wo Louis-Joseph Diémer (Klavier) und George Enescu (Violine) seine Lehrer waren. In Berlin setzte er seine Studien bei Georg Bertram (Klavier), Carl Flesch (Violine) und Paul Juon (Kontrapunkt) fort. Die Musikerlaufbahn begann verheißungsvoll: Arthur Nikisch brachte 1919 seine „Burleske“ op. 9 mit den Berliner Philharmonikern zur Uraufführung. Der Aufstieg endete, als Moritz ab 1933 wegen seiner „nichtarischen“ Herkunft auf den Jüdischen Kulturbund beschränkt blieb. 1937 floh er in die USA, wo er wieder ganz neu anfangen musste. Das von Albrecht Dümling moderierte Gesprächskonzert mit dem Pianisten Holger Groschopp und dem Saxophonisten Christoph Enzel stellt frühen Klavierwerken von Edvard Moritz Stücke gegenüber, die er in New York für den Saxophonisten Cecil Leeson schuf.

Saalplan 360° Ansicht

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