musica reanimata – Gesprächskonzert

Aus dem Frankfurter Konservatorium vertrieben: Bernhard Sekles und Mátyás Seiber
Jörg Gottschick Bariton Jascha Nemtsov Klavier Ein studentisches Hornquartett
Werke von Bernhard Sekles, Mátyás Seiber und Walter Würzburger Kommentare von Jonathan Wipplinger (Milwaukee/USA) und Albrecht Dümling (Berlin)


Sechzehnjährig kam er ans Hoch‘sche Konservatorium in Frankfurt, unter anderem als Schüler von Engelbert Humperdinck, war dort bald selbst Lehrer und wurde 1924 Direktor: Bernhard Sekles. Durch die Einrichtung neuer Klassen (Dirigieren, Oper, Kirchenmusik, Früherziehung, Erwachsenenbildung) erhöhte Sekles den Rang und die Ausstrahlung des Instituts. 1928 wurde, revolutionär und Aufsehen erregend, eine Jazz-Klasse eingerichtet, deren Leitung der Ungar Mátyás Seiber übernahm. Jazz und die jüdische Herkunft der beiden Komponisten waren  für die Nazis Anlass genug, sie sofort nach der Machtübernahme zu entlassen. Sekles starb schon im Jahr 1934.

Saalplan 360° Ansicht