musica reanimata – Gesprächskonzert Tonmitschnitt Deutschlandfunk

Die Odyssee des Musikerpaares Irma und Stefan Wolpe
Irmela Roelcke Klavier Brynne McLeod Mezzosopran Ina Henning Akkordeon Klaus Schöpp Flöte
Werke von Stefan Wolpe und Ursula Mamlok Bettina Brand im Gespräch mit Nora Born, Musikwissenschaftlerin und Herausgeberin des Briefwechsels von Irma und Stefan Wolpe Mit freundlicher Unterstützung der Dwight und Ursula Mamlokstiftung und der Stefan Wolpe Society


Wiederentdeckt und wiederbelebt: In Kooperation mit musica reanimata e.V. führt das Konzerthaus vergessene Werke im Nationalsozialismus verfolgter und aus der Erinnerung gestrichener Komponisten auf.

Ab 1933 befand sich er gebürtige Berliner Stefan Wolpe als Jude, Kommunist und Komponist „entarteter“ Musik gleich dreifach in Gefahr. Mit seiner Frau Irma Wolpe Rademacher, einer international renommierten Pianistin und zugleich einer der wichtigsten Interpretinnen seiner Werke, war er in der linken Novembergruppe aktiv. Bis zu einer Großrazzia im März 1933 lebten sie in Berlin. Irmas politische Weitsicht und ihr Netzwerk retteten die beiden. Die Odyssee ihrer Flucht führte über Cheb (Tschechien), Bukarest, Wien und Zürich nach Jerusalem und schließlich New York.

Die Musikwissenschaftlerin Nora Born hat ihren bewegenden Briefwechsel veröffentlicht und wird im Gespräch mit Bettina Brand an das Paar erinnern. Es erklingt Musik von Stefan Wolpe und seiner Schülerin Ursula Mamlok.

In Zusammenarbeit mit dem Förderverein zur Wiederentdeckung NS-verfolgter Komponisten und ihrer Werke e.V. und dem Deutschlandfunk.

Mit freundlicher Unterstützung der Dwight und Ursula Mamlokstiftung und der Stefan Wolpe Society.

Saalplan 360° Ansicht

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