Lust am Unterschied I

modern art ensemble
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Kotoka Suzuki "Distortion" für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello, Perkussion und Klavier Friedrich Goldmann Trio für Flöte, Perkussion und Klavier Reinhard Febel "Hyperklavier 3" für Klavier solo, Flöte, Klarinette, zwei Violinen, Viola und Violoncello Pause Stefan Streich "Sog" für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier Tristan Murail „La barque mystique“ für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier


Entdecken Sie an diesem Abend mit dem modern art ensemble die Sinnlichkeit des Klangs: „Das Gleiche ist nie das Gleiche, die Neugierde aufs Neue ist immer auch die Lust an der Variation.“ Die amerikanische Komponistin Kotoka Suzuki arbeitet multimedial, mit Videos, Tanz und Theater. Ihr Stück „Distortion“ ist für zeitgenössisches Instrumentarium geschrieben und treibt Klangfarben in extreme Verfremdung. Im Kontrast dazu steht Friedrich Goldmanns Trio von 1967, in dem Struktur und reine Farbe die Zusammenhänge definieren. In Reinhold Febels „Hyperklavier“ erweitert und transzendiert das Ensemble um die Pianistin Yoriko Ikeya die Obertonklänge des Klaviers. In den beiden Quintetten von Stefan Streich und Tristan Murail geht es ebenfalls um den Sog der Klänge, Stefan Streichs Musik lebt vom Übergang des Geräuschs in den Klang, Tristan Murails „La barque mystique“ sucht die klangfarbliche und formale Entsprechung zum gleichnamigen Bild des französischen Symbolisten Odilon Redon.

Saalplan 360° Ansicht