Konzerthausorchester Berlin, Thomas Sanderling

mit Denis Matsuev
Konzerthausorchester Berlin Thomas Sanderling Dirigent Denis Matsuev Klavier
Johannes Brahms Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15 Pause Mieczysław Weinberg Sinfonie Nr. 22 op. 154 (DEA)


Dirigent Thomas Sanderling, der bei diesem Konzert das Konzerthausorchester leitet, hat 2015 die „Internationale Mieczysław-Weinberg-Gesellschaft“ mitgegründet, die sich für das Werk des in Warschau ausgebildeten, nach dem deutschen Überfall auf sein Heimatland Polen in die Sowjetunion geflüchteten Komponisten (1919–1996) stark macht. Inzwischen hat eine Renaissance des lange Zeit wenig beachteten Werks dieses selbst sehr produktiven Freundes von Dmitri Schostakowitsch eingesetzt. Die 22. und letzte Sinfonie, die jetzt bei uns in westeuropäischer Erstaufführung erklingt, blieb zwei Jahre vor Weinbergs Tod unvollendet und wurde 2003 von Kirill Umansky orchestriert. Mit 23, ganz im Banne Clara und Robert Schumanns, begann Johannes Brahms mit der Komposition seines ersten Klavierkonzerts. Er rang mit dem Stoff, überlegte, ihn zur Sinfonie umzuformen und entschied sich dann doch für ein viele Konventionen überschreitendes Instrumentalkonzert – das bei der Leipziger Uraufführung 1859 prompt durchfiel. Seine Zeit jedoch sollte kommen. Unser Solist ist der insbesondere für seine Rachmaninow-Interpretationen bekannte russische Pianist Denis Matsuev, der 1998 den Tschaikowsky-Wettbewerb gewonnen hat.

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