Konzerthausorchester Berlin, Michael Sanderling

mit Ingolf Wunder
Konzerthausorchester Berlin Michael SanderlingDirigent Ingolf WunderKlavier
Edvard Grieg Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 16 Pause Johannes Brahms Klavierquartett g-Moll op. 25, für Orchester von Arnold Schönberg


Einfach mal „Ich lass das jetzt so – fertig und gut!“ zu sagen, fiel Edvard Grieg ungeheuer schwer. Nur ein einziges Klavierkonzert hat er der Öffentlichkeit übergeben und selbst an ihm feilte er danach lange. Geschrieben hat er es 1868 während einer Dänemarkreise mit seiner Braut Nina, inspiriert hat ihn allerdings eine andere Frau: Die berühmte Pianistin Clara Schumann, die er als Student in Leipzig mit dem a-Moll-Klavierkonzert ihres von ihm sehr bewunderten Mannes Robert gehört hatte. Ingolf Wunder, der 2002 in Warschau den Internationalen Chopin Wettbewerb gewonnen hat, übernimmt den Solopart.
Arnold Schönberg ist heute primär als „Erfinder“ der modernen Zwölftontechnik bekannt – weniger als Bearbeiter und Arrangeur. Dabei gehörteEinfach mal „Ich lass das jetzt so – fertig und gut!“ zu sagen, fiel Edvard Grieg ungeheuer schwer. Nur ein einziges Klavierkonzert hat er der Öffentlichkeit übergeben und selbst an ihm feilte er danach lange. Geschrieben hat er es 1868 während einer Dänemarkreise mit seiner Braut Nina, inspiriert hat ihn allerdings eine andere Frau: Die berühmte Pianistin Clara Schumann, die er als Student in Leipzig mit dem a-Moll-Klavierkonzert ihres von ihm sehr bewunderten Mannes Robert gehört hatte. Ingolf Wunder, der 2002 in Warschau den Internationalen Chopin Wettbewerb gewonnen hat, übernimmt den Solopart.
Arnold Schönberg ist heute primär als „Erfinder“ der modernen Zwölftontechnik bekannt – weniger als Bearbeiter und Arrangeur. Dabei gehörten das Erstellen von Klavierauszügen in jungen Jahren zu seinen Haupteinnahmequellen. Zu seiner Bearbeitung von Brahms Klavierquartett g-Moll op. 25 äußerte er sich folgendermaßen: „1. Ich mag das Stück. 2. Es wird selten gespielt. 3. Es wird immer sehr schlecht gespielt, weil der Pianist, je besser er ist, desto lauter spielt, und man nichts von den Streichern hört. Ich wollte einmal alles hören, und das habe ich erreicht.“ 
das Erstellen von Klavierauszügen in jungen Jahren zu seinen Haupteinnahmequellen. Zu seiner Bearbeitung von Brahms' Klavierquartett g-Moll op. 25 äußerte er sich folgendermaßen: „1. Ich mag das Stück. 2. Es wird selten gespielt. 3. Es wird immer sehr schlecht gespielt, weil der Pianist, je besser er ist, desto lauter spielt, und man nichts von den Streichern hört. Ich wollte einmal alles hören, und das habe ich erreicht.“

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