Konzerthausorchester Berlin, Juraj Valčuha

Konzerthausorchester Berlin YLMännerchor Juraj ValčuhaDirigent Dmitry BelosselskiyBass
Franz Schubert Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200 Pause Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 13 b-Moll op. 113 für Bass, Männerchor und Orchester (nach Gedichten von Jewgeni Jewtuschenko)


Ein Programm, das das Konzerthausorchester unter seinem Ersten Gastdirigenten Juraj Valčuha vom Licht ins Dunkel führt: Nach der heiteren, streckenweise volksliedhaften dritten Sinfonie des 19-Jährigen Franz Schubert, die 1815 für einen privaten Kreis geschrieben und dort vermutlich auch uraufgeführt wurde, erklingt die 13. der 15 Sinfonien von Dmitri Schostakowitsch. Deren erster Satz trägt mit „Babi Jar“ den Namen einer Schlucht bei Kiew, wo 1941 über 33.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder von SD, SS und Wehrmacht ermordet wurden. Dieses Massaker wurde später in der Sowjetunion verschwiegen und bot als Gegenstand eines Gedichts von Jewgeni Jewtuschenko politischen Zündstoff, denn dieses klagte zugleich den Antisemitismus in der Sowjetunion an. Die Uraufführung der Sinfonie fand unter großem Druck statt, danach wurde eine Textänderung angeordnet. Den Gesangspart in diesem Werk übernimmt bei uns der Männerchor YL, mit vollem Namen Ylioppilaskunnan Laulajat, der 1883 als ältester finnischsprachiger Chor an der Universität Helsinki geründet wurde.

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